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Keine Entwarnung in Texas | BR24

© Reuters/Air National Guard

Helfer retten Hunde in Wharton/Texas aus den Fluten

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    Keine Entwarnung in Texas

    Nach der Sturm- und Flutkatastrophe „Harvey“ gibt es noch keine Entwarnung im US-Bundesstaat Texas. In einer überschwemmten Chemiefabrik nahe Houston brach erneut ein Feuer aus.

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    In Texas herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Nur langsam sinken die Wasserpegel und das volle Ausmaß der Zerstörung von Tropensturm „Harvey“ wird nach und nach sichtbar. Texas kämpft bereits seit einer Woche mit den Folgen. In der Gegend um die Stadt Beaumont liegen die Wasserstände nach Angaben des Gouverneurs Greg Abbott um rund zwei Meter über den bisherigen Rekorden. Die Stadt werde von außen mit Wasser und Nahrung versorgt.

    Erneut Flammen in Chemiefabrik

    In der überschwemmten Chemiefabrik in Crosby bei Houston brannte es. Aus einem Gebäude schlugen Flammen und schwarzer Rauch, wie Fernsehaufnahmen zeigten. Schon in der Nacht zu Donnerstag war es dort zu mehreren kleineren Explosionen und Bränden gekommen. In der Fabrik war wegen der Überschwemmungen die Kühlanlage ausgefallen.

    Trump beantragt Katastrophenhilfe

    US-Präsident Donald Trump beantragte beim Kongress Hilfsmittel in Höhe von 7,9 Milliarden Dollar. Davon würden rund 7,4 Milliarden Dollar an die Katastrophenschutzbehörde Fema sowie 450 Millionen Dollar an ein auf kleine Unternehmen ausgerichtetes Hilfsprogramm gehen. Es wird erwartet, dass der Kongress den Antrag Trumps zügig annimmt.

    Neuer Hurrikan unterwegs

    Unterdessen braut sich neues Ungemach zusammen: Auf dem Atlantik nahm der Hurrikan „Irma“ mit Windgeschwindigkeiten von bis 195 Kilometern pro Stunde Fahrt auf. Es war aber noch unklar, ob und wo der Sturm auf Land treffen könnte. Experten vermuteten, dass „Irma“ in die östliche Karibik ziehen könnte.