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Internationale Experten dürfen Blut im Fall Skripal untersuchen | BR24

© pa/dpa/Mark Richards

Spurensicherung in Salisbury

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    Internationale Experten dürfen Blut im Fall Skripal untersuchen

    Internationale Chemiewaffenexperten dürfen Blutproben des vergifteten russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia untersuchen. Ein britischer Richter erteilte die entsprechende Erlaubnis.

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    Richter David Williams erteilte der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) heute die entsprechende Erlaubnis. Es sei "rechtmäßig", dass Ärzte den beiden Blut abnähmen, um dieses sowie "Kopien ärztlicher Notizen" der OPCW zur Verfügung zu stellen, urteilte er.

    Weiter in ernstem Zustand

    Der frühere russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März in der südenglischen Stadt Salisbury vergiftet worden. Die beiden befinden sich weiter in einem ernsten Zustand im Krankenhaus. Die britische Regierung macht Russland für den Giftanschlag verantwortlich und geht davon aus, dass dabei ein Gift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam. Russland weist dies von sich und bestreitet auch die Herstellung von Nowitschok.