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Eritrea und Äthiopien beenden offiziell Kriegszustand | BR24

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    Eritrea und Äthiopien beenden offiziell Kriegszustand

    Äthiopien und Eritrea haben ihre Feindseligkeiten offiziell beigelegt. Äthiopiens Regierungschef Ahmed und Eritreas Präsident Afwerki unterzeichneten nach Angaben von Eritreas Informationsminister Meskel einen Friedens- und Freundschaftsvertrag.

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    Via Twitter teilte der Informationsminister von Eritrea, Yemane Meskel, mit, der Friedensvertrag sei von beiden Staatschefs unterzeichnet worden. Die Staatsführer beider Länder hatten sich bereits am Sonntag in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, getroffen. Es war das erste Treffen der Staatschefs der beiden verfeindeten Staaten seit 20 Jahren.

    Zehntausende Tote

    Eritrea gehörte bis zu seiner Unabhängigkeit 1993 zu Äthiopien. Fünf Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung brach ein Krieg zwischen den beiden Staaten aus, in dem Zehntausende Menschen ums Leben kamen. Mit dem sogenannten Abkommen von Algier wurde 2000 der Konflikt beendet. Tatsächlich blieben die Länder aber verfeindet. Der Grenzstreit schwelte weiter. Eine von einer Expertenkommission festgelegte Kompromisslinie wurde nicht akzeptiert.