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Würzburger Physikern gelingt bei Quanten-Optik Durchbruch | BR24

© picture-alliance/dpa

Photon

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    Würzburger Physikern gelingt bei Quanten-Optik Durchbruch

    Würzburger Physikern ist ein Durchbruch im Bereich der Quanten-Optik gelungen. Gemeinsam mit britischen Forschern kontrollierten sie erstmals in einem Versuch ein Photon. Damit werden Computer möglich, die mit Photonen Informationen verarbeiten.

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    Die Quantentechnologie wird unsere Kommunikation und Informationsverarbeitung revolutionieren. Forschern der Uni Würzburg ist nun ein viel beachteter Durchbruch auf dem Gebiet der Quanten-Optik gelungen. Der Nanophysiker Bert Hecht und sein Team brachte die Bewegung und den Zustand von Photonen unter Kontrolle. Die Veränderung von Atomen und Photonen galt bislang in der Quantenphysik als kaum kontrollierbar und dem Faktor Zufall überlassen.

    Raffinierter Versuchsaufbau

    Ein Photon, das ist ein Lichtteilchen. Es entsteht, wenn ein Molekül oder Quantenteilchen elektrisch geladen wird und anschließend wieder in einen niederenergetischen Zustand zurückkehrt. Die Forscher sprechen dann von Spontaner Emission. Da die Lichtteilchen nicht einfach zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren, kann dieser Vorgang eigentlich nicht rückgängig gemacht werden. In einem aufwendigen Versuch, ist den Würzburger Wissenschaftlern aber genau das gelungen. So können die bisher unkontrollierbar bewegten Teilchen gebändigt werden.

    Zukunftsvisionen

    Dieses Wissen wird in Zukunft praktische Anwendung finden. So zum Beispiel in neuen optischen Quantencomputern, die mit Hilfe von Photonen blitzschnell und vielfältig Informationen vermitteln können. Bis es soweit jedoch ist, können aber noch 30 Jahre vergehen meinen die Forscher.

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das deutsch-britische Projekt mit 1,5 Millionen Euro gefördert.