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Würzburger Friedenspreis für Schülergruppe KRASS | BR24

© BR / Benedikt Schlotmann

Friedenspreis

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    Würzburger Friedenspreis für Schülergruppe KRASS

    Die Schülergruppe KRASS des Friedrich-List-Gymnasiums aus Gemünden ist mit dem Würzburger Friedenspreis ausgezeichnet worden. Das Komitee honorierte damit die langjährige Arbeit der Schüler und ihr Engagement in der Region Unterfranken.

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    Der mit 1.500 Euro dotierte 24. Würzburg Friedenspreis ist am Sonntag (22.07.2018) im Mainfrankentheater an die Schülergruppe KRASS des Friedrich-List-Gymnasiums aus Gemünden verliehen worden. Der Würzburger Friedenspreis wird anlässlich des 50. Gedenktages der Zerstörung Würzburgs verliehen. Ausgezeichnet werden Gruppen und Einzelpersonen aus der Region Unterfranken, die sich für Frieden und Völkerverständigung einsetzen.

    Komitee würdigt langjähriges Engagement

    Das Komitee würdigte bei einem Festakt die langjährige Arbeit von Krass gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander. 19 Vorschläge seien dieses Jahr eingereicht worden. Krass hatte sich gegen die letzten fünf in der Endauswahl durchgesetzt. Andreas Schrappe, Mitglied des Komitees des Würzburger Friedenspreises, betont, selten sei die Wahl so schwer wie in diesem Jahr gewesen.

    Schülergruppe KRASS

    Gegründet hat sich die Schülergruppe 2005 am Gemündener Friedrich-List-Gymnasium. Krass bedeutet "Klub Rassismus ablehnender Schülerschaft". Die Schülergruppe setzt sich rund 30 Schülern aus den Jahrgangsstufen sieben bis zwölf zusammen. Projekte von Krass sind unter anderem Hilfspakete für Flüchtlinge, das Reinigen von Stolpersteinen und Filmvorführungen zu den Themen Rassismus und Rechtsextremismus.