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Regensburger Landrätin fordert von Söder Aus für Flutpolder | BR24

© BR / Thomas Muggenthaler

Tanja Schweiger (Freie Wähler)

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    Regensburger Landrätin fordert von Söder Aus für Flutpolder

    Die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger (Freie Wähler) appelliert an Ministerpräsident Markus Söder (CSU), die Planungen der Flutpolder bei Wörth an der Donau einzustellen: Die Natur und Anwohner würden bei einer Flutung Schaden nehmen.

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    Die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger fordert von Ministerpräsident Markus Söder, die Planungen für die beiden bei Wörth an der Donau (Lkr. Regensburg) vorhergesehenen Flutpolder zu beenden. Dieses Thema sollte abgeräumt werden wie das Riedberger Horn.

    Neues Grundwassermodell

    Der Grund ist ein neues Grundwassermodell, das vom Bayerischen Umweltministerium in Auftrag gegeben und Dienstag erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Allerdings von einem Gutachter des Landratsamtes, der das derzeitige Gutachten kritisch unter die Lupe genommen hat. Der Gutachter, Professor Andreas Malcherek, sieht sich bestätigt. Würden die Polder geflutet, würde nicht nur die Natur einen großen Schaden nehmen, sondern hätten Anwohner auch Wasser in ihren Kellern.

    Polder überflüssig

    Zudem würde ein Verzicht auf den Donauausbau bei Deggendorf einige der geplanten Polder überflüssig machen, so Malcherek. Er fordert, mehr gegen Flächenversiegelung zu tun.

    Die beiden Polder bei Eltheim südlich und bei Wörthhof nördlich der Donau wären so groß wie 1.600 Fußballfelder.