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Bildrechte: BR/Martin Gruber

Gruppenfoto während der PK zur Ansiedlung des Fraunhofer-Institutes.

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    Passau ist neuer Fraunhofer-Standort

    Passau ist neuer Fraunhofer-Standort: Vier Wissenschaftler arbeiten zum Thema "Wissensbasierte Bildverarbeitung". Für den Wissenschaftsstandort Passau ist die Ansiedlung ein wichtiger Schritt.

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    Ein wichtiger Schritt für den Wissenschaftsstandort Passau: Das Fraunhofer-Institut richtet an der Universität eine Forschergruppe ein. Vier Wissenschaftler arbeiten hier zum Thema "Wissensbasierte Bildverarbeitung". Details wurden am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

    Hier wird es angewendet

    Bei der Arbeit gehe es darum, aus verschiedensten Sensorquellen diejenigen relevanten digitalen Informationen zu ziehen, die eine Steuerung beziehungsweise Regelung im Sinne eines Prozess-Monitorings ermöglichen, erklärte Professor Randolf Hanke vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen.

    Verwendung finde diese Forschung zum Beispiel im Bereich Unfall- beziehungsweise Automobilforschung, beim Digitalisieren von Warensendungen aber auch beim Digitalisieren von Kulturgütern.

    Wissenschaftsstandort profitiert

    Dass Fraunhofer sich hier ansiedle, sei ideal für den Wissenschaftsstandort und die Wirtschaft im Raum Passau, sagte der Passauer Landtagsabgeordnete und Wissenschaftspolitiker Gerhard Waschler (CSU) bei der Pressekonferenz. Die Firmen der Region seien nämlich aufgefordert, an den Forschungsmethoden zur digitalen Bildbearbeitung zu partizipieren.

    Die Bemühungen, Fraunhofer in Passau anzusiedeln, gingen bis Ende der 1990er-Jahre zurück, so Waschler. Die Forschergruppe an der Uni Passau wird zunächst für drei Jahre eingerichtet und soll bei erfolgreicher Evaluierung verlängert werden. Fraunhofer finanziert sich zu 30 Prozent aus einer staatlichen Grundfinanzierung. Rund 70 Prozent sind Aufträge für die Industrie.