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Eins zu Eins. Der Talk

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    Nach WM-Aus: Entsetzen beim ehemaligen DFB-Physio Klaus Eder

    Nach dem WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagierte der ehemalige DFB-Physiotherapeut, Klaus Eder aus Donaustauf (Lkr. Regensburg) gegenüber dem BR schockiert. Die Fitness sei laut Eder aber nicht schuld an der Leistung.

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    Klaus Eder, Ex-Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, suchte nach der Niederlage der Mannschaft gegen Südkorea bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland nach Worten. "Mir geht es unendlich schlecht. Und ich muss noch ein bisschen an meiner Contenance arbeiten, dass ich noch die richtigen Worte finde. Es ist einfach schrecklich", sagt Eder im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

    Nicht die Fitness schuld

    "Die Entschlussfähigkeit hat gefehlt. Es hat einfach nicht gepasst." Auf die Fitness will Eder die Leistung nicht zurückführen. "Mir ist nichts aufgefallen, dass jemand körperlich beeinträchtigt gewesen wäre", sagte der Physiotherapeut der Nationalmannschaft. Als Favoriten auf den Titel sieht Eder nun die englische und belgische Auswahl ganz vorne. Klaus Eder hatte seine Teilnahme als Physiotherapeut an der diesjährigen WM im letzten Moment noch absagen müssen, weil er nach einer Rücken-OP noch nicht vollständig genesen war. Zuvor war Eder 30 Jahre lang Physiotherapeut der Nationalmannschaft.

    Fans in Ostbayern bleiben gelassen

    Ostbayerische Fußballfans haben indes das WM-Aus der deutschen Elf gelassen hingenommen. Den Einsatzzentralen der Polizeipräsidien für Niederbayern und die Oberpfalz waren am Donnerstagmorgen keine Ausschreitungen oder Krawalle bekannt. Nach ihren Angaben verlief der Abend in der Region ruhig, auch wenn vielerorts zahlreiche Fußballbegeisterte zusammenkamen, um das Spiel zu verfolgen.

    Auf dem Campus der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Regensburg verfolgten einem Zeitungsbericht zufolge rund 4.500 Menschen das Spiel. Es wurde auf einer Großleinwand übertragen. Auch beim Autozulieferer Continental in Regensburg trafen sich Teile der Belegschaft zum Fußballschauen. Rund 800 Angestellte verfolgten das Spiel laut Continental auf der Werkseigenen Teststrecke. Diese wurde zur Fanmeile mit Leinwand, Biergarnituren und Liegestühlen umfunktioniert.