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Natascha Kohnen am Sonntags-Stammtisch

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Kohnen teilt beim BR Sonntags-Stammtisch gegen die CSU aus

Die Landesvorsitzende der Bayern-SPD, Natascha Kohnen, hat der CSU vorgeworfen, Deutschland "an den Rand einer Staatskrise gebracht“ und "in Europa lächerlich gemacht“ zu haben. Von Christine Memminger

Über dieses Thema berichtet: Sonntags-Stammtisch am .

Im BR Sonntags-Stammtisch sagte Kohnen: "Die CSU hat wahnsinnig früh auf brutale Art und Weise den Wahlkampf begonnen. Der Bundesinnenminister und Söder/Dobrindt haben das Land an den Rand einer Staatskrise gebracht. Und das wegen einer Landtagswahl. Und die haben etwas getan was für die komplette Politik fatal ist: Weil die Menschen sagen, spinnen die denn?“

Sie wirft der CSU vor, Merkel gezielt "unter Stress“ gesetzt zu haben, um AfD-Wähler zurück zu gewinnen. "Die CSU hat eine Person ausgemacht, die sie daran hindert, nach rechts zu rutschen. Und das ist Merkel. (…) Die Absicht für die Landtagswahl war: Merkel muss weg, weil: die steht unserem guten Ergebnis im Weg. Das ist die Problematik.“

Seehofers Masterplan: "Absurdität"

Den "Masterplan Migration" von Bundesinnenminster Horst Seehofer (CSU) bezeichnete sie als "Absurdität“. Die SPD dagegen habe nun die Stabilität wieder hergestellt, indem die Rechtslage klargestellt wurde. "Das was jetzt rausgekommen ist, ist Gesetzeslage.“ Die Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl in Bayern fordert nun die Konzentration auf andere Themen im Wahlkampf, wie zum Beispiel den sozialen Wohnungsbau. "Ich will eine Politik mit Ernsthaftigkeit und Sachlichkeit“, sagte sie am BR Sonntags-Stammtisch.

Der Sonntags-Stammtisch im BR Fernsehen

Die Landesvorsitzende der Bayern-SPD saß zusammen mit Kommentatoren-Legende Fritz von Thurn und Taxis am Sonntags-Stammtisch im BR-Fernsehen. Zu Gast waren außerdem - wie jeden Sonntag - der Karikaturist Dieter Hanitzsch und der Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl. Moderiert wurde die Sendung von Tilmann Schöberl.