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Bayern

"Government Shutdown": Oberpfälzer US-Standorte kaum betroffen | BR24

© picture-alliance/dpa

US-Soldaten in Grafenwöhr (Archivfoto)

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    "Government Shutdown": Oberpfälzer US-Standorte kaum betroffen

    Der "Government Shutdown", der Zwangsstillstand der US-Regierung, hat bislang kaum Auswirkungen auf die Standorte der US-Armee in der Oberpfalz. Das Kommando der US-Armee in Bayern hat alle Beschäftigten aufgerufen, heute zur Arbeit zu erscheinen.

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    Die US-Armee informiert bei Facebook und Twitter ihre Soldaten und übrigen Beschäftigten. Demnach könne es zwar sein, dass bestimmte Dienste eingestellt würden. Auf jeden Fall in Betrieb blieben jedoch Wechselstuben, Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Kantinen und andere Einrichtungen des täglichen Lebens, teilte die US-Armee mit.

    Deutsche bangen um ihre Jobs

    Zuletzt gab es einen "Government Shutdown" 2013. Schon damals waren die Auswirkungen auf den Truppenübungsplätzen der US-Armee in der Oberpfalz gering. Deutsche Zivilbeschäftigte befürchteten jedoch, dass ihre Jobs auf mittlere Sicht wegfallen könnten. Auf den Übungsplätzen in Grafenwöhr, Vilseck (Lkr. Amberg-Sulzbach) und Hohenfels (Lkr. Neumarkt) sind rund 4.000 US-Soldaten stationiert. Hier und in Garmisch (Oberbayern) beschäftigen die US-Armee und ihre Vertragsfirmen rund 3.000 deutsche zivile Arbeitnehmer. Die Übungsplätze sind in den vergangenen Jahren für Hunderte Millionen Euro aufgerüstet worden. Die Soldaten geben nach Angaben der US-Armee jedes Jahr rund 55 Millionen Euro privat in der Region aus.

    Sendung

    Regionalnachrichten aus der Oberpfalz

    Von
    • Tobias Dörges
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