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Geisterfahrerunfall auf A8: Keine Hinweise auf Vorsatz | BR24

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Falschfahrer

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    Geisterfahrerunfall auf A8: Keine Hinweise auf Vorsatz

    Auf der A8 zwischen Adelsried und Neusäß ist es am Abend zu einem Geisterfahrerunfall gekommen. Der Falschfahrer stieß mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Die Polizei glaubt nicht an einen Vorsatz.

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    Die Polizei hat keine Hinweise darauf gefunden, dass der Unfallverursacher vorsätzlich in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die Autobahn gefahren sein könnte. Vielmehr könnte eine plötzlich auftretende Erkrankung des 62-Jährigen dafür gesorgt haben, dass er falsch auf die A8 fuhr, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord gegenüber dem BR-Studio Schwaben in Augsburg.

    Einige Autofahrer konnten noch ausweichen

    Der 62-Jährige war am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr in Neusäß bei Augsburg in falscher Richtung auf die A8 aufgefahren. Einige Autofahrer, die in Fahrtrichtung München unterwegs waren, konnten dem Geisterfahrer noch rechtzeitig ausweichen. Bei Edenbergen stieß der Geisterfahrer dann aber mit dem Wagen einer 28-Jährigen zusammen. Die Frau und der Geisterfahrer wurden dabei nur leicht verletzt. Wegen der Bergung war die A8 in Richtung München für zwei Stunden gesperrt.