Eine Menschenkette durch die Münchner Fußgängerzone und eine symbolische Umzingelung des Tagungsortes durch einen Demonstrationszug, der führt weiträumig um das Hotel Bayerischer Hof herum. So wollen die Demonstranten auf ihre Kritik aufmerksam machen. Sie protestieren gegen Aufrüstung, Waffenexporte und den Angriff der Türkei auf Kurdenverbände in Nordsyrien.
Verbotene Fahnen und Plakate?
Dieser Kampf hat sich zum Kern des Protests entwickelt. Deshalb werden auch viele prokurdische Demonstranten erwartet. Ein Konfliktpotential steckt in den Fahnen und Plakaten, die sie zeigen wollen. Nicht alle Darstellungen sind erlaubt. Vor knapp einem Jahr hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière zahlreiche Motive und Symbole verboten, die mit der auch in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zusammenhängen. Bleibt abzuwarten, wie die Polizei damit umgehen wird.
Halteverbote und Straßensperren
In der Münchner Innenstadt sind viele Straßen gesperrt, Besucher sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die City fahren. Zudem gibt es zahlreiche Halteverbote, die Polizei hat bereits mehr 70 Fahrzeuge abgeschleppt.