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Gegen Todesstrafe: Unterfränkische Städte strahlen Gebäude an | BR24

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Würzburger Festung in Grün

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    Gegen Todesstrafe: Unterfränkische Städte strahlen Gebäude an

    Mehrere unterfränkische Städte beteiligen sich an der Aktion "Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe". Würzburg, Aschaffenburg, Kitzingen und Bad Kissingen strahlen dafür historische Gebäude an. Von Barbara Markus

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    Mit Einbruch der Dunkelheit wird am Donnerstag (30.11.2017) in Würzburg die Festung Marienberg grün illuminiert. Auch in Kitzingen wird die Alte Synagoge andersfarbig beleuchtet. In Aschaffenburg wird das Theater blau, in Bad Kissingen der Regentenbau farbig angestrahlt.

    Weltweite Aktion in 1.500 Städten

    Überall auf der Welt haben sich etwa 1.500 Städte in 87 Ländern der Aktion der katholischen Laienbewegung Sant Egidio angeschlossen. Die farbliche Beleuchtung charakteristischer Sehenswürdigkeit soll die Forderung nach Abschaffung der Todesstrafe bestärken.

    Die Aktion findet am 30. November statt, weil das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt am 30. November 1786 Todesstrafe und Folter abgeschafft hatte. Von 1805 bis 1813 gehörte auch das ehemalige Herzogtum Franken mit Würzburg als Regierungsstadt zum Großherzogtum Toskana.