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Freistaat kämpft mit Bergrheinfeld gegen Stromleitungen | BR24

© picture-alliance/dpa

Symbolbild Strommasten

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    Freistaat kämpft mit Bergrheinfeld gegen Stromleitungen

    Auf dem Gebiet der Gemeinde Bergrheinfeld stehen bereits über 150 Strommasten. Das reicht, findet nun auch das Bayerische Ministerium für Landesentwicklung und unterstützt die Gemeinde im Kampf gegen noch mehr Stromleitungen.

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    "Keine weiteren Stromtrassen mit Endpunkt in Bergrheinfeld/Grafenrheinfeld": So heißt die Resolution, die Bürger aus den Landkreisen Schweinfurt und Haßberge gemeinsam mit Politikern verfasst haben.

    Darauf hat das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat nun geantwortet. Demnach lehnt das Ministerium zwei im Rahmen des Netzausbaus geplante oberirdische 380kV-Wechselstromleitungen ab, die zum Knotenpunkt Bergrheinfeld/Grafenrheinfeld geführt werden sollen.

    Leitungen aus Hessen und Thüringen

    Laut Netzentwicklungsplan soll die Trasse P44 von Altenfeld über Schalkau (Thüringen) und die Haßberge nach Bergrheinfeld führen. Dagegen spricht sich das Ministerium ebenso aus wie für die P43, die ihren Startpunkt in Mecklar (Hessen) hat und über Dipperz nach Bergrheinfeld gelegt werden soll. Geht es nach dem Ministerium, soll im letzten Fall besser eine bereits bestehende Leitung aufgerüstet werden.