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Klaus Eder im BR-Interview

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DFB-Physio Klaus Eder sagt Teilnahme bei Fußball-WM ab

Nun steht es also fest: Physiotherapeut Klaus Eder aus Donaustauf verpasst die letzte Fußball-Weltmeisterschaft seiner Karriere: Wegen Rückenproblemen muss er dem DFB für die WM in Russland absagen. Die Enttäuschung ist groß.

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Der Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder aus Donaustauf (Lkr. Regensburg), wird definitiv nicht bei der Weltmeisterschaft in Russland dabei sein. Er hat dem Deutschen Fußball Bund abgesagt. Das sagte Eder heute dem Bayerischen Rundfunk. 

Rat der Ärzte befolgt

Die Ärzte hätten ihm dazu geraten, nicht nach Russland zu reisen und auch sein eigenes Gefühl habe ihn zu dieser Einschätzung und schließlich zu seiner Absage bewogen, so Eder. Der 64-Jährige liegt nach einer Rücken-Operation im Krankenhaus.

Die Enttäuschung sei zwar groß, die WM in Russland nicht als Physiotherapeut miterleben zu können. Die Absage sei aus gesundheitlichen Gründen aber vernünftig, so Eder. Außerdem wisse er die Mannschaft bei den Kollegen aus seiner Praxis in besten Händen.

Ende der Karriere

Die WM in Russland sollte für den Physiotherapeuten der Abschluss seiner Karriere sein. Seit der EM 1988 betreute Eder die Nationalelf bei jedem großen Turnier. Eder erlebte die Weltmeister-Titel 1990 und 2014 mit. Neben den großen Fußball-Turnieren nahm Eder auch an zehn Olympischen Spielen teil. Er hatte angekündigt, dass nach der WM in Russland für ihn bei der Nationalelf definitiv Schluss sein wird.