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Bundeswehrübung: "Berglöwe" überquert Inn | BR24

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Bei Brannenburg am Inn hat die Bundeswehr am Morgen ihre Übung zur Gewässerüberquerung gestartet. Besondere Hausforderung: Der "Angriff über Gewässer" wurde schon länger nicht mehr geübt.

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Bundeswehrübung: "Berglöwe" überquert Inn

Im Rahmen der Gefechtsübung "Berglöwe 2019" ist am Vormittag bei Brannenburg erfolgreich der Inn überquert worden. Insgesamt 250 Panzer und Lkw sowie 1200 Soldaten überquerten eine große Pontonbrücke.

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Die Verantwortlichen der Bundeswehr zogen nach der Gewässerüberquerung ein positives Fazit.

Am Vormittag wurden die tonnenschweren Brückenteile aus massivem Metall vom LKW ins Wasser gelassen. Dort klappten sie automatisch auf. Anschließend brachten die Soldaten sie mit Sturmbooten in Position und verbanden sie miteinander.

Trainiert werden Bündnis- und Landesverteidigung

Mit der Gefechtsübung “Berglöwe” trainieren die Soldaten die Bündnis- und Landesverteidigung, also für den Fall, dass Deutschland oder ein anderer Nato-Staat angegriffen wird.

Für die Soldaten geht es nun weiter Richtung Süden in den Landkreis Traunstein und in das Berchtesgadener Land.

Weiter geht es auf die Reiteralpe

Die nächste Herausforderung ist ein Gefecht auf der Reiteralpe auf über 1000 Höhenmeter in einem Gelände mit sehr viel Schnee. Die Gefechtsübung Berglöwe dauert insgesamt bis zum 23. Mai.

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Vorbereitung für den Brückenschlag

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Einsatzfahrzeug der Gebirgsjäger am Inn

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Mehrere Brückenelemente wurden bereits verbunden.

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Einer der Höhepunkte der Gefechtsübung "Berglöwe 2019" in Oberbayern ist die Überquerung des Inns. Die Gebirgsjäger bauen dazu heute bei Brannenburg eine sogenannte Faltschwimmbrücke.