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Ansbach: Haderthauer Schützling bleibt vorerst in Psychiatrie | BR24

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Forensische Psychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach

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    Ansbach: Haderthauer Schützling bleibt vorerst in Psychiatrie

    Der Zeitpunkt der Entlassung des als "Haderthauer-Schützling“ bekannten Roland S. ist weiterhin unklar. Der in der Psychatrie Ansbach Untergebrachte fertigte jahrelang für den Landgerichtsarzt Hubert Haderthauer Modellautos.

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    Im Zuge der sogenannten "Modellbauaffäre" trat 2014 seine Ehefrau Christine Haderthauer als Chefin der Staatskanzlei zurück. Nach dem jährlichen Prognosegutachten stellten die Sachverständigen zwar eine "Reduzierung der Gefährlichkeit" des Häftlings fest, wie es heißt.

    Roland S. bleibt vorerst in der Psychiatrie

    Trotzdem soll er aufgrund fehlender "sozialer Empfangsmöglichkeiten" auf Empfehlung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth weiterhin in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht bleiben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft dem BR. Das heißt, sie sieht kein geeignetes soziales Umfeld für eine Entlassung des Haderthauer Schützlings gegeben.

    Entscheidung liegt bei Landgericht Ansbach

    Über den Antrag muss nun das Landgericht Ansbach entscheiden. Wann das geschehen wird, ist noch unklar, so die Staatsanwaltschaft. Der 79-Jährige ehemalige Bauschlosser wurde wegen dreifachen Mordes verurteilt. Bei ihm wurde „schwere seelische Abartigkeit“ diagnostiziert. Roland S. ist seit 30 Jahren in der Psychiatrie untergebracht. Nach der Modellbauaffäre wurde er von der Einrichtung in Ansbach nach Straubing überwiesen. 2016 erfolgte die Rückverlegung nach Mittelfranken.