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Bayern

29-Millionen-Euro-Loch im mittelfränkischen Haushalt | BR24

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    29-Millionen-Euro-Loch im mittelfränkischen Haushalt

    Der Bezirkstag von Mittelfranken beschließt heute in Ansbach den Haushalt für 2018. Aufgrund eines neuen Gesetzes klafft ein Finanzloch von etwa 29 Millionen Euro. Deswegen wird auch über eine Erhöhung der Bezirksumlage diskutiert. Von Claudia Mrosek

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    Der Bezirkstag von Mittelfranken diskutiert heute in Ansbach über den Haushalt für das kommende Jahr. Der gesamte Etat ist mit rund 950 Millionen Euro veranschlagt, etwa 65 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr.

    29 Millionen Euro fehlen

    Im Haushalt klafft derzeit noch ein Loch von 29 Millionen Euro, teilte der Bezirk mit. Das liegt unter anderem daran, dass aufgrund des Bundesteilhabegesetzes nun die Bezirke für die ambulante Hilfe zur Pflege zuständig sind – nicht mehr die kreisfreien Städten und Landkreise.

    Bezirksumlage wird wohl erhöht

    Wegen des Millionen-Finanzlochs wird in der Bezirkstagssitzung auch eine Erhöhung der Bezirksumlage um 1,3 Prozentpunkte Thema sein. Die Bezirksumlage zahlen die kreisfreien Städte und die Landkreise aus ihren Einnahmen an den Bezirk. Sie liegt zurzeit bei 23,1 Prozent. Die mittelfränkische Umlage war bereits 2016 um 0,2 Prozentpunkte erhöht worden. Der Bezirk finanziert vor allem soziale Aufgaben in Mittelfranken.