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    2.000 Beschäftigte demonstrieren für mehr Geld in Nürnberg

    Rund 2.000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes aus ganz Bayern haben in Nürnberg lautstark für bessere Arbeitsbedingungen gestreikt. Zu dem Ausstand hatte die Gewerkschaft dbb Beamtenbund und Tarifunion aufgerufen. Von Christian Schiele

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    Die Gewerkschaft hofft, dass dank der vielen Streikenden nun endlich Bewegung in die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen von Bund und Kommunen kommt, heißt es in einer Mitteilung.

    Hoffnung auf gütliche Einigung

    "Seit der zweiten Verhandlungsrunde haben wir die Schrauben fester und fester gezogen", sagte Volker Geyer auf der zentralen Kundgebung vor der Lorenzkirche. Geyer ist dbb Fachvorstand Tarifpolitik. Die dritte Verhandlungsrunde beginnt am kommenden Sonntag in Potsdam.

    "Ich will nicht ausschließen, dass es noch Chancen gibt, bei der dritten Verhandlungsrunde am Wochenende in Potsdam einen guten Kompromiss zu erzielen. Sich allein aufs Hoffen und Wünschen zu verlassen, reicht aber nicht aus." Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik

    Drohkulisse aufgebaut

    Die Arbeitgeber wüssten nun: Die Gewerkschafter werden einem Konflikt nicht aus dem Weg gehen. Das hätten gezeigt. Sie alle zeigten sich unzufrieden mit der geringen Wertschätzung ihrer Arbeit, hieß es auf der Kundgebung. Deshalb seien die Forderungen der Gewerkschaft mehr als gerecht. Die Gewerkschaften dbb und Verdi fordern in den sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat für die Beschäftigten.