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Wir in Bayern | Rezept Rote-Bete-Krusteln mit Blutorangensalat

Mit ihrem süßlich-erdigen Aroma bereichert Rote Bete viele Rezepte. Auch Andreas Geitl liebt ihren Geschmack und umschließt sie mit einem knusprigen Mantel. Dazu schmecken Blutorangensalat und eine raffinierte Oliven-Remoulade.

Stand: 29.01.2021 | Archiv

Rote-Bete-Krusteln mit Blutorangensalat Format: PDF Größe: 182,7 KB

Rezept für 4 Personen

Rote-Bete

  • 1-2 Rote Bete, ca. 400 g
  • Saft und Abrieb von 1 Limette
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Meerrettich aus dem Glas

Zubereitung
Rote Bete in Salzwasser 30-40 Minuten, nicht zu weich, kochen. Die Schale noch möglichst warm in einer Schüssel mit kaltem Wasser mit den Händen abreiben. Wurzel und Blütenstelle mit dem Messer abschneiden. Dann auskühlen lassen. Am besten, am Tag zuvor schon kochen. Gekochte ausgekühlte Rote Bete je nach Größe erst halbieren und dann in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese mit Salz, Pfeffer, Meerrettich, Kreuzkümmel, Limettensaft und -abrieb marinieren.

Tipp

Rote Bete färben sehr stark ab. Um Finger und Brett davor zu schonen, bitte Handschuhe anziehen und Klarsichtfolie fürs Brett verwenden. Wem das Kochen zu aufwendig ist, kann auch schon vorgekochte Rote Bete aus dem Supermarkt verwenden.

Rote-Bete-Krusteln

  • Rote Bete (Zubereitung s.o.)
  • 50 g griffiges Mehl, z. B. Wiener Griessler
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Sonnenblumenkerne, grob zerstoßen
  • 3 EL Mandeln, gehackt
  • 3 EL Sesam
  • 6 EL Semmelbrösel
  • 40 ml Olivenöl
  • 20 g Butter

Zubereitung
Sonnenblumenkerne, Mandeln, Sesam und Semmelbrösel vermengen und in einen Teller geben. Eier und Eigelb in einem Teller miteinander verrühren. Ebenso das Mehl vorbereiten. Marinierte Rote Bete zuerst kräftig in Mehl wenden, dann durch das Eigemisch ziehen und anschließend im Brösel Mix wenden. In Olivenöl und Butter nicht zu heiß ausbacken.

Blutorangensalat

  • 4 Blutorangen, falls nicht erhältlich, "normale" Orangen
  • 1 EL Limettensaft, frisch gepresst
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Blutorangensaft
  • etwas Orangenabrieb
  • Orangenmarmelade
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
Blutorangen schälen, filetieren oder in 0,3 cm dünne Scheiben schneiden, Saft für die Marinade auffangen. Aus Orangensaft und etwas Orangenabrieb, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Orangenmarmelade und Olivenöl eine fruchtige Marinade herstellen. Orangenfilets oder -scheiben damit marinieren.

Oliven-Remoulade

  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zucker
  • 1 TL Limettensaft, frisch gepresst
  • 1 TL Senf, scharf
  • 60 ml Olivenöl
  • 60 ml Rapsöl
  • 1 EL Joghurt
  • 3 Cornichons
  • 6 Kapern, grob gehackt
  • 10 schwarze Oliven, entkernt, klein gehackt

Zubereitung
In einer Rührschüssel, Eigelb, Limettensaft, Senf, Salz, Pfeffer und Cayenne verrühren. Beide Öle langsam einrühren und so eine halbfeste Mayonnaise herstellen. Joghurt, zerkleinerte Cornichons, Kapern und Oliven untermengen. Mit Salz und ggf. einer Prise Zucker abschmecken.

Tipp

Wer möchte kann auch fertige Mayonnaise verwenden. Wer die Remoulade nicht vegetarisch möchte, kann als Würze auch noch zwei Sardellenfilets, sehr fein gehackt, untermischen.

Und

  • 100 g Blattsalate der Saison, gewaschen, trockengeschleudert, wie z.B. Radicchio, Chicorée, Feldsalat, Frisée

Anrichten
Blattsalate mit den marinierten Orangen behutsam vermengen und auf dem Teller hübsch arrangieren. Oliven-Remoulade klecksweise verteilen. Rote-Bete-Krusteln halbieren oder vierteln und auf dem Salat verteilen und gleich genießen.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Andreas Geitl!


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