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DVB-T2 HD in Bayern Programmangebot DVB-T2 HD

Mehr Programmvielfalt und hochauflösende Fernsehbilder über Antenne bietet DVB-T2 HD für Zuschauer in Bayern. Bayernweit können 17 öffentlich-rechtliche Programme in Full HD Qualität frei empfangen werden. Wer für den DVB-T2-Empfang außerdem ein HbbTV-taugliches Gerät nutzt, hat darüber hinaus noch eine erweiterte Auswahl via Internet Link Service und den Zugriff auf die Mediatheken und weitere Zusatzangebote.

Stand: 25.03.2019

DVB-T2 HD Senderlogos | Bild: BR

Neben zwei Programmbouquets, die jeweils ARD und ZDF mit ihren Haupt- und Gemeinschaftsprogrammen beinhalten, umfasst das BR-Bouquet das BR Fernsehen Nord und Süd, den Bildungskanal ARD-alpha sowie die Dritten Programme der Nachbarbundesländer, HR, MDR, SWR und NDR. Ebenfalls enthalten ist das rbb Fernsehen, außer zu jenen Tageszeiten, in denen das Programm des BR Fernsehens für Regionalsendungen geteilt wird. Alle Programme werden zukunftsweisend in Full HD 1080p50 übertragen.
Via Internet Link Service lassen sich in Bayern mit geeigneten HbbTV-tauglichen Geräten auch die TV-Programme des WDR und SR empfangen sowie die BR-Mediathek aus der Programmliste aufrufen.

ARD-BouquetZDF-BouquetBR-Bouquet
Das Erste HDZDF HDBR Süd / Nord HD (*)
arte HDZDFneo HDARD-alpha HD
Phoenix HDZDFinfo HDhr HD
One HD3sat HDMDR Thüringen HD
tagesschau 24 HDKiKA HDrbb Berlin HD
NDR HDSWR BW HD

*: Trennung des BR-Fernsehen in Nord und Süd während einer Regionalsendung

Internet Link Service   
BR-MediathekWDR Köln HDSR HD

Die 17 öffentlich-rechtlichen HD-Programme werden allesamt kostenfrei und unverschlüsselt mit jedem DVB-T2 HD tauglichen Receiver zu sehen sein. In einigen, aber nicht allen Regionen, werden auch die privaten Programme von ProSieben, SAT1, RTL & Co verschlüsselt angeboten und können mit geeigneten Empfangsgeräten (mit Entschlüsselungsmodul) gegen eine Jahresgebühr von 69 € bzw. monatlich zu 5,75 € über den Plattformbetreiber Freenet TV empfangen werden.

Grünes DVB-T2 HD Logo

DVB-T2-HD Logo

Für den Empfang sind neue Empfangsgeräte erforderlich, die DVB-T2 und gleichzeitig die HEVC Videocodierung unterstützen - alte DVB-T-Empfänger und - Fernseher können das nicht.

Zur leichteren Orientierung für den Gerätekauf wurde in Deutschland das grüne DVB-T2 HD Logo eingeführt. Geräte mit dieser Kennzeichnung sind in der Lage, alle in Deutschland verbreiteten Programme (frei empfangbare und verschlüsselte Programme) zu empfangen oder lassen sich dafür nachrüsten. Das Logo gewährleistet allerdings nicht den Empfang des ILS-Zusatzangebots oder die Unterstützung von HbbTV ("Red Button") für den Empfang der Mediatheken oder weiterer Angebote.

Tipp: Empfangsgerät sollte HbbTV-fähig sein

HbbTV im BR Fernsehen

Auch mit dem neuen Antennenfernsehen können Sie die HbbTV-Angebote der Sender nutzen. Dazu muss Ihr DVB-T2 HD Empfänger oder Fernseher HbbTV-fähig und mit dem Internet verbunden sein. Eine Erweiterung des Programmangebots bietet dann der Internet Link Service (ILS): So können Sie in Bayern auch das WDR Fernsehen und das SR Fernsehen sehen. Außerdem kann damit auch die BR-Mediathek direkt aus der Programmliste ausgewählt werden (ggf. nach einem Suchlauf).

Hinweis: Falls Sie als DVB-T-Nutzer bisher über einen Smart-TV HbbTV aufgerufen haben, funktioniert der Dienst mit der Umstellung auf DVB-T2 nicht mehr am TV-Gerät. Achten Sie daher beim Kauf eines neuen DVB-T2-Receivers auf die HbbTV-Funktionalität und verbinden Sie diesen mit dem Internet! Mehr zu HbbTV

In weiten Teilen Bayerns ist bereits auf DVB-T2 HD umgestellt. Am 13. März 2019 folgt abschließend noch die Umstellung in Niederbayern und in der südlichen Oberpfalz. Dann sind in Bayern nur noch Sendeanlagen mit DVB-T2 HD in Betrieb.

Gründe für den Umstieg

Für das Antennenfernsehen stehen in Zukunft weniger Frequenzen zur Verfügung. Hintergrund ist das Ziel der Bundesregierung, schnelles Internet über Mobilfunk in vielen weiteren Regionen Deutschlands zur Verfügung zu stellen. Deshalb müssen alle Frequenzen über 700 MHz, auf denen bisher DVB-T gesendet wurde, bis Mitte 2019 geräumt werden. Der bisherige Standard ist nicht weiter ausbaubar.

Um terrestrisches Antennenfernsehen in die Zukunft zu führen und den heutigen Qualitätsansprüchen der Nutzer bei der Bildqualität gerecht zu werden, haben sich alle Fernsehanbieter dazu entschlossen, das bisherige System auf DVB-T2 HD umzustellen.

Die moderne, sehr effiziente Technik von DVB-T2 in Kombination mit dem Videoformat HEVC ermöglicht – trotz des Verlusts von Frequenzen – ein attraktives und umfangreicheres Fernsehangebot in Full HD über Antenne. Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Empfangswegen, wie Kabel und Satellit, ist der mobile Empfang.


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