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Prüfungsangst Gut gerüstet in den Kampf

Eine Prüfung muss gut vorbereitet werden: Kein Thema darf zu kurz kommen, trotzdem soll man noch den Überblick behalten. Der Trick: ein genauer Lernplan und Häppchen für Häppchen.

Stand: 21.06.2016

Lernsituation | Bild: colourbox.com

Schnell verliert man in der Vorbereitungsphase den Überblick. Viele fürchten auch kurz vor der Prüfung, zu wenig gelernt zu haben oder den Stoff nicht richtig zu beherrschen. Dabei ist eine gründliche Vorbereitung gar nicht so schwer. Der Trick: Ein genauer Plan und Häppchen für Häppchen.

Richtig lernen

Versuchen Sie, Ihre persönliche Leistungskurve auszumachen: Morgenmenschen erbringen vormittags Höchstleistungen, Langschläfer arbeiten lieber bis spät in die Nacht. Generell gilt: Geistige Leistungen werden optimal bis Mittag erbracht. Bis zum mittleren Nachmittag lässt die Leistungsfähigkeit nach, abends steigt sie erneut an.

Realistisch bleiben Meiden Sie Kollegen, die mit Ihnen zur Prüfung antreten und ebenfalls unter Prüfungsangst leiden. Denen fallen vielleicht Horrorszenarien ein, an die Sie nicht im Traum gedacht hätten.

Realistisch bleiben

Meiden Sie Kollegen, die mit Ihnen zur Prüfung antreten und ebenfalls unter Prüfungsangst leiden. Denen fallen vielleicht Horrorszenarien ein, an die Sie nicht im Traum gedacht hätten.

Noch vor Lernbeginn

Begrenzung

Begrenzen Sie den zu lernenden Stoff: Orientieren Sie sich rechtzeitig am Studienplan und der Prüfungsordnung. Erkundigen Sie sich bei früheren Prüflingen und beim Prüfer selbst, wie die Tests gestaltet sind. Besorgen Sie sich Informationsmaterial wie Klausurensammlungen, Skripte und Lehrbücher.

Überblick verschaffen

Verschaffen Sie sich ein vollständiges Bild vom gesamten Prüfungsstoff. Listen Sie alle Themen auf, die vorbereitet werden müssen. Machen Sie dabei für jedes Fach eine eigene Aufstellung.

klares Konzept

Arbeiten Sie mit einem klaren Konzept: Stellen Sie die jeweils erforderlichen Arbeitsschritte auf und schätzen Sie den dafür notwendigen Zeitaufwand ab. Planen Sie vom Prüfungstag an rückwärts. Wichtig: Denken Sie auch an Puffertage und Wiederholungsphasen. Die letzten Tage gehören auf jeden Fall der Gesamtwiederholung oder Musterklausuren.

Freizeit nicht vernachlässigen

Vernachlässigen Sie Ihre Hobbys nicht. Gehen Sie weiterhin zum Joggen oder zum Tanzkurs und treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden. Andernfalls wird sich Ihr Organismus mit Arbeitsunlust oder sogar Krankheit rächen.

So lernen Sie effizienter

Pausen

Stundenlanges Durchpauken bringt gar nichts: Beim konzentrierten Lernen nimmt die Leistungskurve nach ungefähr einer Stunde ab. Gönnen Sie sich deshalb nach eineinhalb Stunden intensiven Lernens eine zehnminütige Verschnaufpause. Gerade in der Mittagszeit benötigt man eine längere Pause, um den Leistungsabfall auszugleichen. Ein Spaziergang an der frischen Luft macht müde Krieger munter.

Stoff erschließen

Lernen Sie nicht einfach auswendig, sondern erschließen Sie sich den Stoff anhand von Fragen: Warum ist das so? Wie hängt A mit B zusammen? Gibt es Beispiele? Was ist am wichtigsten? So können Sie Zusammenhänge leichter erkennen und in Gedanken übersichtliche Strukturen bilden.

Mit Bildern arbeiten

Halten Sie die wichtigsten Informationen eines Textes grafisch fest, z. B. in Diagrammen. So wird nicht nur der Inhalt des Gelesenen komprimiert, die Bilder sind auch besonders einprägsam.

Auszeit

Gönnen Sie sich zwei oder drei Tage vor dem wichtigen Termin noch einen Tag Auszeit, damit Sie ruhig und entspannt in die Prüfung gehen können. Als Einschlafhilfe können Sport oder Saunagänge dienen. Lernen Sie möglichst nicht mehr viel Neues, sondern vertiefen Sie den gelernten Prüfungsstoff anhand von Übersichten.

kein Alkohol

Dass Alkohol nicht als Beruhigungsmittel geeignet ist, sollte jedem klar sein. Vorsicht ist auch bei Kaffee und Cola geboten - Koffein versetzt den Körper unnötig in Aufregung und erhöht die Angstbereitschaft.

Tipps. um gelassen zu bleiben

Vertrauen Sie auf sich selbst

Gehen Sie Kollegen aus dem Weg, die stets versuchen, mit Gelerntem zu protzen. Das würde Sie nur unnötig verunsichern. Vertrauen Sie auf sich selbst und Ihre bisherige Vorbereitung.

Davon geht die Welt nicht unter

Machen Sie sich klar, was im schlimmsten Fall passieren könnte: Sollten Sie die Prüfung - warum auch immer - nicht bestehen, wird die Welt nicht zusammenbrechen! Ihr Leben wird weitergehen und es werden sich neue Lösungen finden. Freunde und Familie werden Sie weder verachten noch verlassen. Durch eine Prüfung kann jeder fallen, ein Versager ist man deshalb bestimmt nicht.


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