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Quittengelee Rezept für Quittengelee plus Rettung, wenn es zu flüssig ist

Genau jetzt sind die Quitten reif, um daraus leckeres Quittengelee zu machen. Probieren Sie unser Rezept und erfahren Sie auch, was hilft, wenn das Quittengelee nicht fest geworden ist.

Stand: 16.09.2019

Quittengelee in Glas | Bild: mauritius-images

Obwohl die Quitte, die roh übrigens ungenießbar ist, einen sehr hohen Pektingehalt aufweist, wird das Gelee oft nicht steif. Hier erfahren Sie, was dann hilft. Und wer ganz ohne Gelierzucker Quittengelee herstellen möchte, bekommt hier außerdem eine Anleitung dazu. Aber zuerst kochen wir klassisches Quittengelee mit Gelierzucker:

Für das Quittengelee brauchen Sie:

1,5 kg Quitten
1,5 l Wasser
1000 g Gelierzucker 1:1
eine halbe Zitrone
Vanillestange

1. Die frischen Quitten abreiben und den weißen Flaum sowie Stiel- und Blütenansatz entfernen. Quitten nicht entkernen, denn im Kerngehäuse steckt besonders viel Pektin, dann in große Stücke schneiden. Legen Sie die geschnittenen Quittenstücke sofort in einen Topf mit 1,5 l Wasser geben und ca. eine Stunde lang aufkochen lassen

2. Nehmen Sie einen zweiten Topf und legen Sie ein mit einem Mulltuch bedecktes Sieb darauf. Quittensaft durchsieben und über Nacht gut abtropfen lassen. Der entstandene Saft sollte eine rot-orange Farbe haben.

3. Jetzt etwa 750 ml Quittensaft abmessen und zusammen mit 1000 g Gelierzucker (1:1), etwas Zitronensaft und der ausgeschabten Vanilleschote zum Kochen bringen. Ab und zu umrühren und so lange leicht sprudelnd kochen lassen bis der Saft geliert. Topf von der Platte nehmen, Schaum abschöpfen und das Gelee noch heiß in Gläser füllen.

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Quittengelee wird nicht fest? Die Rettung!Wenn das Quittengelee nicht ordentlich fest wird, hilft leider nur ein Trick - und den haben wir hier für Sie getestet und für gut befunden:Gepostet von BAYERN 1 am Freitag, 4. Oktober 2019

Quittengelee ohne Gelierzucker:

Gehen Sie so vor, wie oben unter Punkt 1 und 2 beschrieben, aber lassen sie den Quittensaft 24 Stunden ziehen, bevor Sie ihn weiterverarbeiten. Nehmen Sie dann 1000 ml Quittensaft und bringen den mit 700 g Haushalts-Zucker, der Zitrone und nach Belieben der Vanille langsam zum Kochen. Lassen Sie das Ganze für mindestens eine Stunde, besser noch 90 Minuten köcheln. Nach der Gerlierprobe abfüllen wie oben beschrieben.

Quittengelee wird nicht fest

Es kommt immer wieder mal vor, dass auch nach mehreren Tagen im abgefüllten Zustand das Quittengelee eher wie ein Sirup daherkommt. Hier gibt es Abhilfe: Nochmal aufkochen, und zwar mit einer Extra-Portion Pektin, das es im Handel unter anderem unter dem Namen Gelierfix gibt.

Gelierfix - Dosierung

Auf 1.000 g Gelee reichen 20 g Gelierfix (3:1) zum erneuten Aufkochen. Vorsicht: Auf der Packung steht immer, man solle Zucker hinzufügen. Den Zucker hat aber das Quittengelee schon intus, daher zur Rettung flüssigen Gelees nur das Pektinpulver nehmen.

Das flüssige Quittengelee nochmal erwärmen und Gelierfix reinstreuen und gut verrühren. Dann zum Kochen bringen und etwa 4 Minuten unter Rühren köcheln lassen, danach in sterile Gläser füllen. Für diesen Vorgang ist es übrigens egal, ob Sie Ihr Quittengelee gestern, vor einer Woche oder vor einem Monat zubereitet haben. Das erneute Aufkochen mit Pektin macht es schön fest.

Sie sind ein Fan von selbstgemachter Marmelade und Fruchgelee? Dann probieren Sie auch unser Holundergelee oder die Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker.


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