Bayern 1 - Experten-Tipps


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Umweltfreundliche Kerzen Stearin? Wachs? Paraffin? Gibt's ökologisch einwandfreie Kerzen?

Kerzen verleihen in der dunklen Jahreszeit Räumen eine angenehme Stimmung. Sie werden aus Palmöl, Paraffin und Bienenwachs hergestellt. Der BAYERN 1 Umweltkommissar will wissen, wie die Ökobilanz aussieht.

Von: Alexander Dallmus

Stand: 12.11.2019

Eine schwangere Frau begutachtet  Kerzen vor einer üppig mit bunten Kerzen gefüllten Verkaufsfläche | Bild: mauritius-images

Warum sind nachhaltige Kerzen so schwer zu finden?

Die Deutschen mögen es nicht nur in der Adventszeit gemütlich. Durchschnittlich 2,4 Kilo Kerzen lässt jeder von uns, pro Jahr, abbrennen (laut europäischem Kerzenverband ECA für 2016). Den höchsten pro-Kopfverbrauch haben übrigens die Dänen (4,3 Kg). Etwa die Hälfte der Kerzen hierzulande, wird auch in Deutschland selbst hergestellt. Der Rest wird importiert; meist aus Polen. In den letzten Jahren kommen aber auch viele Billigkerzen aus China, nachdem die EU-Antidumping-Zölle vor ein paar Jahren gefallen sind.

Wichtigster Kerzenrohstoff ist dabei immer noch Paraffin, das aus Mineralöl gewonnen wird. Etwa drei Viertel in Deutschland sind Paraffin-Kerzen. Ein Milliardengeschäft, das natürlich auch an den Ölpreis gekoppelt ist. Zweitwichtigster Rohstoff für Kerzen ist Stearin, hergestellt aus pflanzlichen oder tierischen Fetten. Diese Kerzen werden meist aus Palmöl oder Kokosfett hergestellt. Und schließlich ist das Bienenwachs der natürlichste, aber auch teuerste Rohstoff bei der Herstellung von Kerzen.

Kerzen sind heutzutage Luxusartikel und daher ist auch die Frage der Nachhaltigkeit etwas differenzierter zu beantworten als bei anderen Produkten. Schließlich bilden sich – strenggenommen – schon beim Abbrennen Rußpartikel, die nicht unbedingt notwendig sind. Aber Kerzen schaffen eine behagliche Atmosphäre und damit diese Behaglichkeit nicht zu sehr getrübt wird, schauen wir mal genauer hin.

Wie werden Kerzen hergestellt?

Vor allem die Art der Herstellung spielt eine entscheidende Rolle. Mehr noch als die Art des Wachses, entscheidet das Verfahren darüber wie lange und auch gleichmäßig eine Kerze abbrennt.

Billigkerzen werden meist im so genannten Pulverpressverfahren industriell hergestellt, also gepresstes Paraffin-Granulat mit Docht.

Beim so genannten Gießverfahren wird das Wachs erst erwärmt und schließlich zusammen mit dem Docht in die jeweilige Form gegossen. Kerzen aus dem Gießverfahren sind in der Regel schwerer und brennen auch entsprechend länger. Hierzu wird meistens Bienenwachs oder Stearin verwendet.

Das handwerklich älteste Verfahren bei der Kerzenherstellung ist das Kerzenziehen. Die Dochte werden dabei bis zur gewünschten Stärke durch ein flüssiges Wachsbad gezogen. Entsprechend teuer sind diese Kerzen im Vergleich zu den anderen Verfahren. Andererseits brennen sie auch besonders lange und gleichmäßig.

Kerzen meist aus Paraffin, einem Erdöl-Produkt

Paraffin zur Herstellung von Kerzen

Noch ist Paraffin der Hauptbestandteil der Kerzen, aber der Rohstoff wird – zumindest in Europa – knapp und teuer. Paraffin ist nämlich ein Abfallprodukt bei der Schmierölproduktion. Allerdings sind die Herstellungsverfahren in den letzten Jahren derart verfeinert worden, dass kaum noch Paraffin anfällt. Deshalb müssen die europäischen Kerzenhersteller das benötigte Paraffin zunehmend importieren, was die Kosten entsprechend in die Höhe treibt (ECA-Report 2018). Entsprechend experimentieren die Hersteller bereits mit alternativen chemischen Substanzen.

Paraffin ist auch deshalb so beliebt, weil es entsprechend den Kriterien der EU-Richtlinien, als ungefährlich für Mensch und Umwelt eingestuft wird (essen sollte man Paraffin natürlich nicht). Die Einsatzmöglichkeiten als Brennstoff für Kerzen als Bestandteil von Arzneimitteln oder in der Kosmetikindustrie sind daher vielfältig. Zuletzt tauchten Paraffinklumpen zunehmend auch an der Küste vor Rügen oder den Nordseestränden auf. Laut niedersächsischem Umweltministerium sind mittlerweile 25 solcher Fälle registriert worden. Allein auf der Insel Borkum mussten im Jahr 2016 etwa 75 Tonnen Paraffin geräumt und entsprechend entsorgt werden. Wahrscheinlich stammt dieses Paraffin aus Schiffstanks.

Unterm Strich ist die Klimabilanz von Erdölprodukten immer negativ, das gilt auch für Kerzen aus Paraffin.

"Die meisten Kerzen, die man so kaufen kann im Möbelhaus im Supermarkt bestehen, eben aus Paraffin, und Paraffin wird eben aus Erdöl hergestellt."

Lia Polotzek vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Kerzen aus Stearin

Kerzen aus Stearin sind eine Alternative zu den herkömmlichen Paraffinkerzen. Stearin wird aus pflanzlichen oder tierischen Fetten und Ölen gewonnen. Von der Qualität sind Stearin-Kerzen hochwertiger, was sich bereits beim Gewicht bemerkbar macht. Stearinkerzen sind spürbar schwerer. Derzeit ist Stearin wesentlich teurer als vergleichbares Paraffin, deshalb bestehen viele Kerzen auch oft aus einem Paraffin-Stearin-Gemisch, meist im Verhältnis 4:1. Allerdings lohnt es sich immer genau hinzuschauen. Sind nur zehn Prozent des Wachses aus Paraffin, darf es glatt als Stearinkerze verkauft werden. Im Vergleich zu Paraffinkerzen, sind Stearinkerzen in der Form stabiler und reagieren nicht ganz so empfindlich auf die Einwirkung von Wärme. Der Schmelzpunkt von Stearin liegt weit höher. Paraffinkerzen können schon ab 40°C weich werden und sich verformen.

Oft keine echte Öko-Alternative: Kerzen aus Palmöl

Palmöl statt Paraffin klingt zunächst ganz gut, weil das Wachs aus einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen wird. Die ökologische Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Palmöl – auch das "grüne Erdöl" genannt – ist höchst umstritten. Deshalb muss es seit Dezember 2014 (laut EU-Verordnung) auch entsprechend deklariert werden.  Palm- und Palmkernöl wird aus dem Fruchtfleisch bzw. aus den Fruchtkernen der Ölpalme gewonnen. Pro Palme entwickeln sich 3.000 bis 6.000 Steinfrüchte, in denen sich mehr und mehr Öltröpfchen bilden. Das faserige Fleisch und der Samen enthalten zur Hälfte fettes Öl, das durch Quetschen und Pressen herausgeholt wird.

Palmöl ist ein hochwertiges Pflanzenfett, das nach der Verarbeitung frei von gesundheitsgefährdenden trans-Fetten ist. Außerdem kann es kostengünstig auf vergleichsweise geringer Fläche produziert werden kann (der Ertrag liegt fast dreimal höher als bei Raps). Mittlerweile werden Ölpalmen weltweit, aber vor allem in den Tropen angebaut; insbesondere in Indonesien und Malaysia. Diese beiden Länder decken fast 90 % des Weltmarktes für Palmöl ab. Die Produktion bringt diesen Staaten zwar viel Geld ein, aber es werden auch riesige Anbauflächen benötigt.

Allein in Indonesien hat sich der Landverbrauch für Ölpalmen seit 1990 verzehnfacht. Regenwald von einer Fläche, die mehr doppelt so groß ist wie Bayern, wurde den Palmölplantagen inzwischen bereits geopfert. Weit über 400.000 Hektar dienen dabei allein für den Verbrauch von Palmöl in Deutschland – das entspricht fast der halben Oberpfalz. Tendenz stark steigend. Dafür werden Regenwälder in großem Stil gerodet und trockengelegt, um Ölpalmen anzubauen. Die Böden sind jedoch durch die Monokultur schnell erschöpft und ausgelaugt, dass selbst nach Auflassung der Flächen sich kein natürlicher Regenwald mehr ansiedelt, sondern nur noch minderwertiger Sekundärwald.

Das so genannte RSPO-Label (Roundtable for Sustainable Palmoil), das eine gewisse Nachhaltigkeit suggerieren soll, wird allgemein nicht anerkannt. Zumindest ist im Zuge der EU-Lebensmittelinformationsverordnung die Kennzeichnung, Ende 2014, verbessert worden. Seither genügt es nicht mehr "pflanzliches Öl" oder "pflanzliches Fett" auf die Verpackung zu schreiben, vielmehr muss die pflanzliche Herkunft ausgewiesen werden, also z.B. "Palmöl", "Olivenöl" oder "Kokosfett". Damit können die Verbraucher leichter auf palmölfreie Produkte ausweichen. Übrigens: Die Fairtrade-Produkte fördern, selbst wenn Palmöl enthalten ist, den „Erhalt der natürlichen Ressourcen in den Erzeugerländern und verbieten zumindest beispielsweise Brandrodungen zur Erschließung landwirtschaftlicher Flächen“ (Verbraucherzentrale Bayern).

Kerzen aus Raps oder Sojaöl

Sojawachs wird aus dem Öl der Sojabohnen gewonnen. Bei hohem Druck wird das Sojaöl unter Hitze zu einer wachsähnlichen Masse. Für umweltbewusste Veganer sind die Kerzen, die daraus entstehen, natürlich erste Wahl. Auch Kerzen aus Sojawachs sind in der Regel hochwertiger und brennen langsamer ab, als vergleichbare Paraffinkerzen. Der Schmelzpunkt bei Sojawachs ist jedoch niedriger. Für Sojawachs spricht außerdem, dass es fast rußfrei verbrennt.

Allerdings kommt das meiste Sojawachs bislang aus den USA. Und auch der Grundstoff Sojaöl ist natürlich nur dann auch wirklich nachhaltig, wenn es ökologisch und zudem gentechnikfrei ist. Für Wachs, das aus Rapsöl gewonnen wird, gilt das natürlich ebenso. Allerdings hat Raps den Vorteil, dass er meist in Europa angebaut wird. Deshalb sprechen die kürzeren Transportwege sogar für Raps aus nachhaltigem Anbau.

Stearin aus tierischen Fetten

Dieses Stearin ist zwar nicht vegan, kann aber durchaus nachhaltig sein, wenn es zum Beispiel aus Schlachtabfällen gewonnen wird. Deshalb hat sich auch die Aschaffenburger Wachszieherei Wenzel, bei der Entwicklung ihrer nachhaltigen Linie „Pure“ für Stearin aus tierischen Fetten entschieden. Über zwei Jahre hat es gedauert, bis die Kerzen marktfähig waren. „Wir verwenden tierisches Stearin aus Osteuropa“, sagt Jürgen Jaksch von Wenzel-Kerzen, „wir verwenden kein Stearin aus Sojawachs, das den Regenwald schädigt.“ Zwei Drittel der Kerze werden daraus produziert, für das restliche Drittel wird Raps aus nachhaltigem Anbau in Schweden verwendet. Alles natürlich zertifiziert und in der Lieferkette zurückzuverfolgen.   

Bienenwachs

Kerzen aus Bienenwachs sind zweifelsfrei die umweltfreundlichste Variante, insbesondere wenn das Wachs aus einer Bio-Imkerei stammt. Die goldgelben Kerzen sind zwar wesentlich teurer als Paraffin- oder Palmöl-Kerzen, aber dafür sind sie ein natürliches Produkt. Produziert wird das Wachs von Arbeitsbienen, die es durch Drüsen ausscheiden und damit ihre Waben bauen. Die bekannte Farbe und den Duft, bekommt das Bienenwachs, im Stock, durch den Honig und die Pollen.

Mit nur 0,5 Prozent Marktanteil, spielen die klassischen Wachskerzen jedoch nur eine untergeordnete Rolle.  Denn: Die Bienenwachs-Reserven sind endlich und müssen zudem fast immer importiert werden, was die Umweltbilanz natürlich ins Negative verkehrt. Das importierte Bienenwachs stammt vorzugsweise aus China, Südamerika oder auch Südafrika. Die deutschen Imker verwenden das Wachs ihrer Bienen in der Regel selbst. „Da muss ein ganzes Bienenvolk schon mal ein Jahr produzieren, für ein Kilo Wachs“, sagt Lia Polotzek vom BUND, „und wenn man sich den Verbrauch von Kerzen in der EU anschaut, dann müsste also schon ein Bienenvolk pro Person ran. Das ist eben nicht realistisch und deshalb auch nicht die Lösung.“

Das RAL Gütesiegel und Bio-Labels

Wenn Kerzen abbrennen, werden immer verschiedene umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt, gerade dann wenn mehrere Kerzen brennen und sich dabei Ruß bildet. Bei qualitativ schlechten Paraffinkerzen mit erhöhtem Schwefelgehalt kann außerdem Schwefeldioxid entstehen, was u.U. zu allergieähnlichen Reaktionen führt. Die meisten bedenklichen oder sogar krebserregenden Stoffe kommen aber über Farben, Lacke und Duftstoffe in die Kerzen; in Form von Schwermetallen, Flammschutzmitteln, halogenorganischen Verbindungen und polyzyklische Moschus-Verbindungen.  

Gütegemeinschaft Kerzen

Deshalb vergibt die „Gütegemeinschaft Kerzen“, der zahlreiche Kerzenhersteller in Deutschland angehören, auch das RAL-Gütezeichen (Norm: RAL-GZ 041). Fast siebzig Prozent der Kerzen, die in Deutschland angeboten werden, tragen dieses RAL-Zeichen auf der Verpackung. Geprüft wird vor der Vergabe des Gütezeichens, u.a. das Abbrandverhalten, die Sicherheit sowie die Schadstofffreiheit.  Vor allem Billig-Kerzen, die das RAL-Gütezeichen nicht tragen, haben laut einem DEKRA-Test zu viel Ruß entwickelt und ein vielfaches von gesundheitsgefährdendem Schwefel enthalten.

Einige Hersteller sparen auch durch einen technischen Trick Wachs, indem sie beim Pulverpressverfahren sehr kleine Luftblasen verarbeiten. Die Struktur lässt sich bei den Kerzen leicht von unten erkennen. Wenn das Pulver grobkörnig auszumachen ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine eher minderwertige Kerze. Auch das Gewicht ist ein Indiz. Gute Kerzen liegen schwer in der Hand. Auch der Geruch gibt einen Hinweis auf verwendete Rohstoffe. Kerzen, die sehr künstlich riechen, bestehen sicher nicht aus echtem Wachs. Kerzen, die besonders schnell herunterbrennen, sind qualitativ ebenfalls nicht besonders hochwertig. Gerade im Hinblick auf die eigene Gesundheit ist es wichtig, auf Qualität zu achten und sich die Inhaltsstoffe einer Kerze mal genauer anzusehen.  

Es gibt übrigens auch bei Kerzen verschiedene Bio-Siegel. Ein Biosiegel dürfen zum Beispiel nur Kerzen tragen, die aus nachhaltig angebautem Sojaöl hergestellt sind.

Nicht gut: Teelichter im Aluminiumbecher

Da hilft auch das nachhaltigste Wachs nicht viel: Die meisten Teelichter werden immer noch in Aluminiumhüllen verkauft. Das ist nicht nur ein Müllproblem, sondern auch Ressourcenverschwendung. „Bei den Kerzen dann eben darauf achten, dass man Teelichter ohne Aluhülle nimmt“, empfiehlt Lia Polotzek vom BUND, „und da gibt es mittlerweile ganz viele Alternativen, die eben darauf verzichten.“

Bei Wenzel-Kerzen in Aschaffenburg soll es deshalb ab dem kommenden Jahr auch Teelichter mit einer kompostierbaren Hülle aus Bio-Rapswachs geben. Bei den jetzigen, nachhaltigen Kerzen, sagt Jürgen Jaksch, ist nur noch der spezielle Docht aus Plastik: „Die Kerze wird mit einer Papierbanderole im Karton verpackt. Das einzige Plastik ist unser selbstverlöschendes System. Das geht noch nicht aus anderen Materialien.“

Bei Kerzen auf Qualität achten

Echte Nachhaltigkeit ist bei Kerzen nur schwer zu erreichen. Wenn man es genau nimmt, noch nicht mal bei vielen Kerzen aus Bienenwachs. Zudem haben Kerzenwachse aus diesen Rohstoffen ihren Preis.

8 Milliarden Teelichter pro Jahr

Wichtig ist es, auch im Hinblick auf die eigene Gesundheit, prinzipiell auf hochwertige Kerzen zurückzugreifen und auf Billigkerzen weitgehend zu verzichten. Die Verbraucher verhalten sich jedoch beim Einkauf anders, auch weil die Handelsriesen hier den Preis diktieren. Laut Europäischen Kerzenverbands (ECA) wird beispielsweise jede fünfte Kerze in Deutschland bei IKEA gekauft. Vor allem Teelichter, aus Paraffin und im Pressverfahren günstig hergestellt, sind sehr beliebt. 8 Milliarden Stück gehen jährlich über die deutschen Ladentheken; die meisten sind außerdem noch mit Aluminium ummantelt. Schließlich liegt es hier an den Verbrauchern die richtige Entscheidung zu treffen.

Lia Polotzek vom BUND würde deshalb den Spieß gerne umdrehen: „Wir setzen uns für ein Lieferkettengesetz ein. In der Lieferkette ist eben auch bei Kerzen problematisches Erdöl oder Palmöl enthalten. Wir setzen uns für ein Gesetz ein, was Unternehmen verpflichten würde, auch im Ausland Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten.“ Das so genannte Lieferkettengesetz steht zumindest mal im Koalitionsvertrag, ob es auch noch vor Ende der Legislaturperiode verabschiedet werden kann, ist dagegen ungewiss. 

Welche Kerzen kaufen? Fazit

Wer es sich leisten kann, sollte also auf zertifizierte Bio-Kerzen zurückgreifen, weil nur damit garantiert wird, dass das verwendete Wachs aus pflanzlichen Fetten auch aus nachhaltigem Anbau stammt. Wie gesagt, die längere und gleichmäßigere Abbrenndauer muss beim Preis auch berücksichtigt werden. Das Gütezeichen RAL ist aber auch ein Indikator dafür, dass es sich um geprüfte Kerzen handelt, die zumindest die eigene Gesundheit nicht gefährdet.

Wer bei der Atmosphäre ein paar Abstriche in Kauf nehmen möchte, kann natürlich auch auf energiesparende LED-Kerzen zurückgreifen. Die sind nicht nur in Kindergärten wegen de Sicherheit sehr beliebt. Diese sehen inzwischen beinahe wie echte Kerzen aus, mit Flackern und Wachs drum herum, aber sind eben immer wieder verwendbar.

Links:

https://www.eca-candles.com/de/2018/09/30/industry-report-in-autumn-winter-2017-2/

https://de.statista.com/infografik/12606/kerzenbrauch-in-laendern-der-eu/


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