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Süßkartoffel, Pastinaken oder Rote Bete So machen Sie gesunde Gemüse-Chips

Hersteller locken mit Chips aus Rote Bete, Pastinaken oder Grünkohl. Sie sollen gesünder sein als die üblichen Kartoffelchips. Doch stimmt das wirklich? Wir haben nachgefragt.

Stand: 23.01.2019

Gemüse-Chips auf einem Schieferbrett | Bild: mauritius-images

Keine gesunde Snack-Alternative zu Kartoffel-Chips

"Gemüse-Chips werden genauso in Fett fritriert und gesalzen, nur der Geschmack ist eben anders" so Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern. Doch irgendeinen Vorteil müssen die Chips doch haben? Pastinaken, Grünkohl oder Rote Bete gelten doch als echtes Powergemüse. "Ein höherer Ballaststoffgehalt wurde tatsächlich nachgewiesen." Trotzdem schaut man sich die Kalorienzahl auf den Tüten an, wird einem schnell klar: Diese Chips eignen sich nicht als gesunde Snack-Alternative.

Die Lösung: Gemüse-Chips selber machen

Im BAYERN 1 Interview schlägt Heidrun Schubert vor: Chips einfach selbst im Ofen machen. "Denn im Ofen brauchen wir weniger Fett und wir können die Fett-Menge selbst bestimmen." Wichtig ist nur, dass der Wassergehalt des Gemüses entzogen wird, dann werden sie auch richtig knuspig.

Gemüse-Chips selber machen

Zutaten

  • Gemüse Ihrer Wahl ( zum Beispiel: Pastinake, Süßkartoffel, Rote Bete, Wirsing)
  • 1 EL Olivenöl
  • Kräutermischung
  • Salz und Pfeffer

Das Gemüse säubern und mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und in Küchenpapier wickeln. Fünf Minuten ruhen lassen. Das Gemüse in einer Schüssel mit Öl, Peffer und Gewürzen vermischen.

Auf einem Backbleck verteilen und bei 180 Grad Umluft ca. 15 Minuten knusprig backen. Immer mal wieder den Ofen öffnen, damit der Wasserdampf entweichen kann.

Hier das Video dazu:



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