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Salzkonsum So sparen Sie Salz und darum lohnt es sich

Acht bis zehn Gramm Salz nimmt ein Erwachsener täglich zu sich. Das ist zu viel. In welchen Lebensmitteln am meisten Salz steckt und wie Sie Salz sparen können.

Stand: 20.01.2020 | Archiv

Mann salzt Gericht in einer Küche. | Bild: mauritius images

Salz war einmal fast so wertvoll wie Gold. Schon 10.000 v. Chr. war Salz ein sehr kostbares Handelsgut, denn Nichts eignete sich so gut wie Salz, um Nahrungsmittel haltbar zu machen und Speisen zu würzen. Heute steht der Salzstreuer auf jedem Küchentisch.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in Bonn empfiehlt täglich nicht mehr als 6 Gramm Salz zu konsumieren, das entspricht in etwa einem Teelöffel Salz. Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, empfiehlt sogar nur 5 Gramm Salz/Tag. Laut der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) nehmen die Deutschen allerdings deutlich mehr Salz zu sich, nämlich im Schnitt jeden Tag acht bis zehn Gramm Salz. Frauen essen im Schnitt 8,4 Gramm, Männer eher rund 10 Gramm.

Salz in vielen Lebensmitteln

Salzärmer zu kochen und zu essen ist gar nicht so einfach, denn mit etwas weniger würzen in der eigenen Küche ist es nicht getan. Etwa 75 bis 90 Prozent des Speisesalzes nehmen wir durch verarbeitete Lebensmittel wie Brot, Fleisch- und Wurstwaren oder Käse zu uns. Sieben Scheiben Schwarzwälder Schinken oder sieben Scheiben Gouda enthalten beispielsweise jeweils schon 6 Gramm Salz. Und das ist bereits die empfohlene Tagesmenge.

Besonders viel Salz steckt in Fertiggerichten und Tiefkühlpizzen. Auch Dosengemüse ist kräftig gesalzen, da Salz gut konserviert. Werfen Sie also grundsätzlich immer einen Blick auf die Verpackung. Dort ist der Salzgehalt angegeben.

Weniger Salz - das bedeutet nicht weniger Geschmack, denn man nimmt das tatsächlich kaum wahr: "Eine Salzreduzierung um ein Viertel wird von den meisten nicht wahrgenommen, vorausgesetzt der Salzgehalt wird schrittweise gesenkt. Bei Brot scheint sogar eine Halbierung des Salzgehaltes möglich", so die Verbraucherzentrale. 

Salz sparen - Tipps

1. Salzen Sie nicht nach. Hilfreich zu wissen: Der salzige Geschmack ist reine Gewöhnungssache, die man sich in kurzer Zeit abtrainieren kann. Drosseln Sie Ihre Salzzufuhr in kleinen Schritten.

2. Würzen Sie selbstgekochte Gerichte mit frischen Kräutern. Steigen Sie auf Kräutersalz um.

3. Verzichten Sie am besten so oft wie möglich. Wer gerne Tiefkühlpizza ist: Vergleichen Sie den Salzgehalt der verschiedenen Produkte.

Kochsalz erhöht den Blutdruck

Gewöhnliches Kochsalz ist eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Natrium ist ein wichtiger Stoff in unserem Körper. Es hält den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht. Deshalb sollten wir immer die gleiche Konzentration an Natrium im Blut haben. Wenn wir zu viel Kochsalz bzw. Natrium aufnehmen, gleicht unser Körper den Überschuss aus und zieht Wasser ins Blut, um das Natrium zu verdünnen. Dadurch steigt das Volumen und damit auch der Druck in unseren Blutgefäßen – wir haben einen erhöhten Blutdruck. Erhöhter Blutdruck gilt wiederum als Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wie groß der Einfluss von Salz auf den Blutdruck aber tatsächlich ist, darüber diskutieren Wissenschaftler immer wieder. Demnach gibt es Menschen, bei denen der Blutdruck durch Salz im Essen ansteigt, bei anderen zeigt sich keinerlei Wirkung. In Studien mit Bluthochdruckpatienten reagieren circa 30 bis 50 Prozent der Versuchspersonen auf Speisesalz sensibel.

In einer Sache sind sich Mediziner jedoch einig: Es ließen sich viele solcher Erkrankungsfälle vermeiden, wenn wir alle deutlich salzärmer essen würden. Um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall möglichst gering zu halten, sollten Sie sich aber nicht nur auf das Salz konzentrieren. Übergewicht, Rauchen oder zu wenig körperliche Bewegung sind größere Risikofaktoren. Salz gilt zudem als wahrscheinlicher Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs", schreibt die Verbraucherzentrale.

Es lohnt sich also auf jeden Fall für uns alle, salzärmer zu essen.

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Essen zu salzig? Hier hilft ein uralter Trick!🌶 Dieser Trick gegen versalzene oder zu scharfe Speisen ist ein Klassiker - und doch immer wieder extrem hilfreich! 🌶 Haben Sie auch noch gute alte Küchentricks auf Lager?Gepostet von BAYERN 1 am Montag, 20. Mai 2019


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