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Salzkonsum Essen wir zu viel Salz?

Acht bis zehn Gramm Salz nimmt ein Erwachsener täglich zu sich. Ist das zu viel? Wir nehmen unseren Salzkonsum unter die Lupe, denn zu viel Salz erhöht den Blutdruck. In welchen Lebensmitteln steckt überhaupt Salz?

Stand: 12.02.2019

Gewürze auf einem Tisch | Bild: mauritius-images

Salz ist weißes Gold. Schon 10.000 v. Chr. war Salz ein sehr wertvolles Handelsgut, denn Nichts eignete sich so gut wie Salz um Nahrungsmittel haltbar zu machen und Speisen zu würzen. Heute steht der Salzsteuer auf jedem Küchentisch.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in Bonn empfiehlt täglich nicht mehr als 6 Gramm Salz zu konsumieren, das entspricht in etwa einen Teelöffel voll.  Laut der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) nehmen die Deutschen allerdings deutlich mehr Salz zu sich: Im Schnitt konsumiert ein Erwachsener jeden Tag 8-10 Gramm Salz. Frauen liegen bei 8,4g Speisesalz pro Tag, Männer hingegen bei 10g.

Kochsalz erhöht den Blutdruck

Gewöhnliches Kochsalz ist eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Natrium ist ein wichtiger Stoff in unserem Körper. Es hält den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht. Deshalb sollten wir immer die gleiche Konzentration an Natrium im Blut haben. Wenn wir zu viel Kochsalz bzw. Natrium aufnehmen, gleicht unser Körper den Überschuss aus und zieht Wasser ins Blut, um das Natrium zu verdünnen. Dadurch steigt das Volumen und damit auch der Druck in unseren Blutgefäßen – Wir haben einen erhöhten Blutdruck. Erhöhter Blutdruck gilt wiederum als Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wie groß der Einfluss von Salz auf den Blutdruck aber tatsächlich ist, darüber diskutieren Wissenschaftler immer wieder. Demnach gibt es Menschen, bei denen der Blutdruck durch Salz im Essen ansteigt, bei anderen zeigt sich keinerlei Wirkung. In Studien bei Bluthochdruckpatienten reagieren circa 30 bis 50 Prozent auf Speisesalz sensibel.

In einer Sache sind sich Mediziner jedoch einig: Es ließen sich viele solcher Erkrankungsfälle vermeiden, wenn wir salzärmer essen würden.

Salz in vielen Lebensmitteln

Salzärmer zu kochen und zu essen ist gar nicht so einfach, denn mit etwas weniger würzen ist es nicht getan. Etwa 75 bis 90 Prozent des Speisesalzes nehmen wir durch verarbeitete Lebensmittel wie Brot, Fleisch- und Wurstwaren oder Käse zu uns. Sieben Scheiben Schwarzwälder Schinken oder sieben Scheiben Gouda enthalten beispielsweise jeweils schon 6 Gramm Salz. Eine Portion davon decken also bereits die empfohlene Tagesmenge ab.

Besonders viel Salz steckt in Fertiggerichten und Tiefkühlpizzen. Auch Dosengemüse ist kräftig gesalzen, da Salz gut konserviert. Werfen Sie also grundsätzlich immer einen Blick auf die Verpackung. Dort ist der Salzgehalt angegeben.

Salz sparen

Wenn Sie weniger Salz konsumieren wollen, sollten Sie als erstes auf das Nachsalzen von Essen verzichten. Der salzige Geschmack ist ohnehin reine Gewöhnungssache, die man sich in kurzer Zeit abtrainieren kann. Außerdem lassen sich Gerichte auch mit mehr Kräutern wunderbar würzen.

Zusätzlich sollten Sie auf Fertiggerichte weitestgehend verzichten. Wer jedoch trotzdem gerne zur Tiefkühlpizza greift, sollte zumindest den Salzgehalt vor dem Essen checken.

Um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall möglichst gering zu halten sollten Sie sich in nicht nur auf das Salz konzentrieren. Übergewicht, Rauchen oder zu wenig körperliche Bewegung sind viel größere und bei weitem besser belegte Risikofaktoren.

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Essen zu salzig? Hier hilft ein uralter Trick!🌶 Dieser Trick gegen versalzene oder zu scharfe Speisen ist ein Klassiker - und doch immer wieder extrem hilfreich! 🌶 Haben Sie auch noch gute alte Küchentricks auf Lager?Gepostet von BAYERN 1 am Montag, 20. Mai 2019

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