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Cold Brew Warum kaltgebrühter Kaffee für Sommerdrinks perfekt ist

Cold Brew Kaffee ist ein absolutes Trend-Getränk. Warum "kalt gebrühter" Kaffee für Eiskaffe oder Espresso Tonic perfekt ist und wie er zubereitet wird, lesen Sie hier. PLUS: Rezept für Espresso Granita.

Stand: 01.06.2021

Kalter Kaffee | Bild: mauritius-images

Kaffee kalt aufbrühen?

Cold Brew Kaffee ist kalt-gebrühter Kaffee und das, obwohl sich die Wörter "kalt" und "aufbrühen" in ihrer ursprünglichen Bedeutung ausschließen. Bei einem Cold Brew Kaffee wird der gemahlene Kaffee jedoch statt mit heißem Wasser einfach mit kaltem Wasser aufgegossen. Ein wenig Zeit muss man schon mitbringen - der Cold Brew sollte zwischen 8 und 16 Stunden ziehen.

Wie wird Cold Brew Kaffee zubereitet?

Für die einfachere Methode, Cold Brew Kaffee herzustellen, wird einfach kaltes Wasser in einem Gefäß mit dem sehr grob gemahlenen Kaffeepulver (wer keine eigene Mühle hat, nimmt eine Mahlung für die "French Press") vermischt, gerne mit dem Schneebesen: Wer es kräftiger mag, mischt im Verhältnis 1:5, also 50 g Kaffee auf 250 ml Wasser, dann haben Sie ein Konzentrat. Aber auch 1:10 funktioniert, dann kommen auf die 50 g Kaffee eben 500 ml Wasser.
Alles zusammen kommt für mindestens 8 bis 16 Stunden in den Kühlschrank. Je länger der Kaffee zieht, desto kräftiger ist der Cold Brew Kaffee später. Danach wird der Kaffee gefiltert, egal, ob mit einem Handfilter oder einer French Press, so dass eine Art Kaffeekonzentrat entsteht. Der Kaffee ist im Kühlschrank bis zu zwei Wochen haltbar.

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Espresso Tonic? Probieren Sie den mal aus, Ihre Geschmacksknospen werden jubilieren. Und auch der Eiskaffee schmeckt mit dem sogenannten "Cold Brew" genial!Gepostet von BAYERN 1 am Samstag, 13. Juli 2019

Cold Brew schmeckt weniger bitter

Cold Brew Kaffee enthält nur 15 Prozent der Säuren eines normalen heißen Kaffees und hat auch deutlich weniger Bitterstoffe. Grund dafür ist das kalte Wasser. Es löst im Gegensatz zu heißem Wasser nur die Aromen aus den gemahlenen Kaffeebohnen und nicht die Bitterstoffe. Je wärmer das Wasser ist, umso mehr Säuren und Bitterstoffe werden gelöst.

Beim Cold Brew Verfahren bleiben die Bitterstoffe und Säuren jedoch im Kaffeesatz. Der Kaffee schmeckt fruchtig und mild. Er ist deshalb auch magenschonend. Im Übrigen eignen sich alle Kaffee- oder Espresso-Sorten für das kalte Aufbrühen.

Cold Brew Rezepte

Cold Brew Kaffee ist ideal für Eiskaffee. Einfach eine Kugel Eis in ein Glas geben und einen Schuss Kaffee darüber. Das ideale Verhältnis wären 30 ml unseres Cold-Brew-Konzentrats auf 100g Eis. Sollte Ihnen der Kaffee zu stark oder das Eis zu süß sein, dann geben Sie einfach etwas kaltes Wasser oder Milch und Eiswürfel mit ins Glas.

Espresso Tonic

Auch, wenn es seltsam klingt, aber Cold Brew Kaffee passt wunderbar zu Tonic Water. Am besten schmeckt der Kaffee-Cocktail Espresso Tonic in einem Verhältnis von eins zu zwei. Ein Eiswürfel dazu und Sie werden eine Geschmacksexplosion erleben.

Cold Brew wird auch häufig mit Fruchtsaft gemischt. Besonders gut eignen sich herbe Säfte wie Grapefruit oder Rhabarber. Einfach den Kaffee im Verhältnis eins zu eins mit Saft mischen. Sie werden überrascht sein, wie gut das schmeckt. Probieren Sie es aus!

Espresso Granita

Einfacher geht es kaum: Vier Tassen Espresso kochen, abkühlen lassen und in einer geeigneten Schale einfrieren. Wer seinen Espresso mit Zucker mag, sollte den Kaffee vor dem Einfrieren noch etwas süßen. Nach ca. 3 Stunden ist der Espresso gefroren und kann mit einer Gabel heraus gespachelt werden. 200 ml Sahne steif schlagen. Espresso Granita in ein Glas geben und mit der Sahne garnieren - Rezept reicht für zwei Gläser.

Stets neue Rezepte haben wir bei unserem Instagram Kanal BAYERN 1 kocht für Sie, schauen Sie doch mal vorbei!


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