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Zukunft der Langstreckenflotte von Air Berlin | BR24

© picture alliance / dpa

Symbolbild

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    Zukunft der Langstreckenflotte von Air Berlin

    Die Langstreckenflieger gehörten zu den Aushängeschildern von Air Berlin - ab dem 15. Oktober stellt man den Betrieb auf der Langstrecke aber ganz ein. Die Flugzeuge werden aber nicht verschrottet: Ein Teil soll künftig in Malaysia fliegen.

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    Auch wenn auf den Flugzeugen Air Berlin steht: Der insolventen Fluggesellschaft gehört keine einzige Maschine. Die gesamte Flotte ist geleast oder von Wettbewerbern angemietet. Seit dem Insolvenzantrag haben die Leasing-Gesellschaften vor allem die Langstrecken-Jets vom Typ Airbus A330 zurückgefordert, darunter die niederländische Firma AirCap. Diese hat nun einen neuen Kunden gefunden, der einen Teil der gebrauchten Maschinen weiter betreiben will: Ab dem kommenden Februar sollen sie in Südostasien unterwegs sein, Malaysia Airlines mietet sechs der Flugzeuge an.

    Glücksfall für Malaysia Airlines

    Bis dahin sollen die Kabinen der Jets mit neuen Unterhaltungssystemen und drahtlosem Internet ausgerüstet werden, außerdem müssen die Flieger noch in den Farben des neuen Nutzers lackiert werden. Im Gegenzug gibt Malaysia Airlines sechs kleinere Boeing-Jets an die entsprechenden Leasinggeber zurück. Für die Malaysier ist es ein Glücksfall, so schnell an sechs baugleiche Großraumjets zu kommen. Sie sollen die Zeit überbrücken, bis in einigen Jahren neue Flugzeuge ausgeliefert werden.