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Was guten Ökostrom ausmacht | BR24

© picture-alliance/dpa

Ökostrom (Symbolbild)

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    Was guten Ökostrom ausmacht

    Die Sparda-Bank München und der Ökoenergieanbieter Polarstern haben eine etwas ungewöhnliche Kooperation begonnen. Die Bank verkauft jetzt Ökostrom. Dabei soll der Einsatz für das Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen. Von Dirk Vilsmeier

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    Ökostromtarif ist nicht gleich Ökostromtarif. Das ist der Knackpunkt bei der Zusammenarbeit von Sparda Bank und Polarstern.

    "Ökotest" bewertet Polarstern als "sehr gut"

    Polarstern ist ein Energieanbieter, der seit Jahren bei der Zeitschrift "Ökotest" als sehr gut bewertet wird – im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ökostromanbietern, die nur Strom vertreiben, der von schon länger bestehenden Kraftwerken erzeugt wird. Zum Beispiel von alten Wasserkraftwerken in Nordeuropa.

    Gute Ökostromtarife fördern Ausbau Erneuerbarer

    Dem entscheidenden weiteren Ausbau der Erneuerbaren dient das aber nicht, so Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von "Ökotest". Die Zeitschrift hat gerade erst wieder Ökostromtarife getestet.

    "Ein guter Vertrag und ein guter Tarif sorgt dafür, dass Geld in neue Anlagen fließt. Und das sorgt dann dafür, dass der Anteil regenerativer Energiequellen, des regenerativen Stroms insgesamt einfach größer wird." Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von Ökotest

    So erkennt man guten Ökostrom

    Als Laie ist es dabei nicht ganz einfach, gute von schlechten Verträgen zu unterscheiden. Helfen können dabei beispielweise Vergleichstests, die EcoTopTen-Liste des Freiburger Öko-Institutes und renommierte Ökosiegel wie das "OK-Power-Label" oder das "Grüner Strom Label Gold".