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Rückenschmerzen verursachen hohe Kosten | BR24

© dpa/ picture alliance

Frau mit Rückenschmerzen

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    Rückenschmerzen verursachen hohe Kosten

    Jeder vierte Deutsche leidet immer wieder unter Rückenschmerzen. Nach Ansicht von Krankenkassen und Rentenversicherern liegt im Interesse der Arbeitgeber, intensiv in Prävention zu investieren. Von Nikolaus Nützel

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    Wenn man zusammenrechnet, welche Kosten durch Rückenschmerzen entstehen, kommt man auf Zahlen, die bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr reichen. Die reinen Behandlungkosten sind nur ein vergleichsweise kleiner Teil davon.

    Frühverrentung und Arbeitsausfall durch Rückenschmerzen

    Ebenfalls hohe Summen entfallen auf Frühverrentungen oder den Arbeitsausfall, wenn Beschäftigte sich krank melden, stellt Werner Winter fest, der bei der AOK Bayern fürs betriebliche Gesundheitsmanagement zuständig ist.

    „Wir haben festgestellt, dass elf Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage in Bayern verursacht sind durch Rückenschmerzen.“ Werner Winter, AOK Bayern

    Arbeitgeber könnten also Geld sparen, wenn sie in gute Bürostühle oder Schreibtische investieren. Tobias Blaut von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd stellt fest, dass das vielen Arbeitgebern durchaus bewusst ist. Allerdings hört er auch immer wieder davon, dass Beschäftigte Probleme haben, wenn sie einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz einfordern.

    „Ich rate in solchen Fällen immer dazu, mit dem Beauftragten des Unternehmens für Arbeitssicherheit Kontakt aufzunehmen oder den Betriebsarzt einzuschalten, die sich in der Regel auch für die Themen engagieren.“ Tobias Blaut, Deutsche Rentenversicherung Süd

    Und auch die Krankenkassen und Rentenversicherer bieten Beratung an.