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Echo-Veranstalter entschuldigt sich für Fehler | BR24

© dpa-Bildfunk/Jörg Carstensen

Echo 2018

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    Echo-Veranstalter entschuldigt sich für Fehler

    Der Veranstalter der Echo-Musikpreises hat Fehler eingeräumt und sich entschuldigt. Mittlerweile melden sich immer mehr Musiker, die ihren Echo zurückgeben. Marius Müller-Westernhagen und Enoch zu Guttenberg gehören zu den Bekanntesten.

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    Der Chef des Bundesverbands Musikindustrie, Drücke, sandte ein entsprechendes Schreiben an die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden, Knobloch. Darin heißt es unter anderem, man habe sich an falscher Stelle für die künstlerische Freiheit eingesetzt. Aus Protest gegen die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang hat nun auch der Präsident des Deutschen Kulturrates, Höppner, Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt aus dem Beirat des Musikpreises angekündigt.

    Zuvor hatten bereits mehrere Musiker ihre "Echos" zurückgegeben - zuletzt Marius Müller-Westernhagen. Auch Enoch zu Guttenberg hat den "Echo“-Preis, den er 2008 für die Einspielung der 4. Bruckner-Sinfonie erhalten hat, zurückgegeben. "Es ist für mich undenkbar, diesen Preis zu behalten", so der Dirigent – er hoffe, dass weitere Künstler folgen.