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Architekt Albert Speer junior gestorben | BR24

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Albert Speer junior in den 60er Jahren

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Architekt Albert Speer junior gestorben

Im Alter von 83 Jahren ist Albert Speer gestorben - der Architekt und Sohn des gleichnamigen Reichsministers für Rüstung. Speer junior gestaltete als städtebaulicher Planer und Architekt Gebäude in Frankfurt, Köln, Mannheim und Shanghai.

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Der weltweit gefragte Architekt Albert Speer junior setzte vor allem auf nachhaltiges Bauen. In Bayern war er unter anderem an der Standortsuche für das neue Fußballstadion beteiligt sowie an der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018.

Der Star-Architekt war mit seinem Büro weltweit aktiv. Global versuchte er, seine Philosophie von einer umweltgerechten Stadtplanung umzusetzen. Dazu gehörten für ihn eine Minimierung des Flächenverbrauchs und energieeffizientes Bauen.

Speer wurde 1934 in Berlin geboren, machte nach dem Krieg zuerst eine Schreinerlehre und studierte dann in München Architektur. Anfang der 60er Jahre kam er in ein namhaftes Architekturbüro in Frankfurt.

Dem tiefen Schatten seines gleichnamigen Vaters, dem Chefarchitekten des NS-Diktators Adolf Hitler, konnte er kaum entrinnen. Doch Speer junior stellte sich seiner Familiengeschichte. Zusammen mit zwei weiteren Geschwistern hat er sich etwa an Heinrich Breloers dreiteiligem Doku-Drama über den NS-Großbaumeister beteiligt, den die ARD 2005 ausstrahlte.