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Zehn tote US-Seeleute geborgen | BR24

© pa / dpa / Joshua Fulton

Der beschädigte Zerstörer USS John S. McCain

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    Zehn tote US-Seeleute geborgen

    Nach der Kollision des Kriegsschiffs "USS John S. McCain" mit einem Handelsschiff vor Singapur sind die Leichen aller zehn vermissten US-Seeleute geborgen worden. Der Zerstörer war in der vergangenen Woche mit einem Tanker zusammengestoßen.

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    Taucher hätten die Leichen von acht der vermissten Seeleute in den überfluteten Teilen des Kriegsschiffes gefunden, teilte die US-Marine mit. In der vergangenen Woche war bereits der Fund von zwei Leichen gemeldet worden.

    Nach dem Unfall war zunächst eine großangelegte Such- und Rettungsaktion vor der Küste Singapurs eingeleitet worden. Diese wurde aber nach wenigen Tagen abgebrochen, stattdessen konzentrierte sich die Suche nach den Vermissten auf die überfluteten Teile des Schiffs.

    Es war bereits das zweite derartige Unglück innerhalb von zwei Monaten. Am 17. Juni war der US-Zerstörer "USS Fitzgerald" vor der japanischen Küste mit einem Containerschiff zusammengestoßen, sieben Seeleute kamen ums Leben. Überdies war es der vierte Unfall mit Beteiligung eines US-Kriegsschiffes im Pazifik in diesem Jahr. Der Kommandeur der 7. Flotte, Vize-Admiral Joseph Aucoin, wurde in Folge der Unfälle abgesetzt.