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Urbi et Orbi: Papst Franziskus spendet Weihnachtssegen | BR24

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Am ersten Weihnachtstag hat Papst Franziskus den Segen "Urbi et Orbi" in Rom gespendet. Zehntausende sind zum Petersplatz gekommen. In seiner Botschaft hat Franziskus die Bedeutung des Zusammenlebens der Kulturen und Religionen.

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Urbi et Orbi: Papst Franziskus spendet Weihnachtssegen

Am ersten Weihnachtstag hat Papst Franziskus den Segen "Urbi et Orbi" in Rom gespendet. Zehntausende sind zum Petersplatz gekommen. In seiner Botschaft hat Franziskus die Bedeutung des Zusammenlebens der Kulturen und Religionen betont

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"Liebe Brüder und Schwestern - frohe Weihnachten!" Mit diesen Worten begann Papst Franziskus seine Ansprache auf dem Petersplatz. Zentrales Thema war sein Wunsch zu Weihnachten nach mehr zwischenmenschlicher Geschwisterlichkeit.

Angesichts von Kriegen und Konflikten sollte sich Menschen weltweit als Brüder und Schwestern verstehen und entsprechend leben. "Unsere Verschiedenheit schadet uns nicht, sie bedeutet keine Gefahr. Sie ist vielmehr ein Reichtum", sagte er in seiner Weihnachtsbotschaft.

Weltweite Krisen und Kriege im Fokus

Ausgehend von der Geburt von Jesus als Erlöser und Friedensstifter der Christen forderte der Papst zu verstärkten Bemühungen um Konfliktlösung auf, insbesondere im Nahen Osten. Israelis und Palästinenser müssten den Dialog wieder aufnehmen, um einen seit 70 Jahren währenden Konflikt zu beenden, "der das Land zerreißt", mahnte Franziskus.

An die internationale Gemeinschaft appellierte das Kirchenoberhaupt, sich für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts einzusetzen. Spaltungen und Einzelinteressen müssten beiseitegelassen werden, damit syrische Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren und dort in Frieden leben könnten.

Wenige Tage nach Inkrafttreten des Waffenstillstands im Jemen äußerte der Papst die Hoffnung, dass er der von Krieg und Hunger erschöpften Bevölkerung endlich Erleichterung bringe.

Papst erinnert an Opfer von Vertreibung

Mit Blick auf Konfliktregionen in Afrika erinnerte der Papst an Millionen Menschen, die von dort flüchteten und Opfer von Vertreibung würden. Sie benötigten humanitäre Hilfe und Unterstützung bei politischen und gesellschaftlichen Versöhnungsprozessen.

Franziskus bestärkte auch Nord- und Südkorea, ihre Bemühungen um Aussöhnung und Annäherung fortzusetzen. Sie müssten zu einer "einvernehmlichen Lösungen gelangen, die für alle Fortschritt und Wohlergehen sicherstellen". Einen verstärkten Einsatz für eine Überwindung der politischen Konflikte mahnte der Papst zudem für die Ukraine sowie für Venezuela und El Salvador an.

Anschließend spendete der Papst den traditionellen "Urbi et Orbi"-Segen.