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Journalist Arkadi Babtschenko

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    Russischer Journalist in Kiew erschossen

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist der regierungskritische russische Journalist Arkadi Babtschenko erschossen worden. Das bestätigte am Abend eine Sprecherin der örtlichen Polizei. Seine Frau habe ihn mit Schussverletzungen im Rücken gefunden.

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    Der 41-Jährige starb später im Krankenwagen. Der Putin-Kritiker hatte Russland im vergangenen Jahr verlassen, weil sich gegen ihn und seine Familie Drohungen häuften. In Kiew arbeitete er unter anderem für einen Fernsehsender. In den 1990er Jahren hatte Babtschenko als junger russischer Soldat im Tschetschenien-Krieg gedient. Über diese Erfahrung schrieb er später. 2015 wurde er mit dem schwedischen Tucholsky Preis ausgezeichnet. Der Journalist hinterlässt eine Frau und eine Tochter.