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Ex-AfD-Chefin Petry hat Ärger wegen den "Blauen" | BR24

© dpa-Bildfunk/Kappeler

Ex-AfD-Chefin Frauke Petry beim Verlassen der Bundespressekonferenz in Berlin am 25. September 2017.

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    Ex-AfD-Chefin Petry hat Ärger wegen den "Blauen"

    Bis jetzt war es wohl nur ein Versuch, aber falls die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry wirklich "Die Blauen" gründen will, steht Ärger ins Haus. Den Namen beansprucht ein Studienverlag für sich. Das berichtet der "Focus".

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    Nach Informationen des Magazins "Focus" ist der Hintergrund, dass der in Baden-Baden ansässige Nomos-Verlag unter der Bezeichnung "Die Blauen" bereits seit längerem juristische Studienbücher herausgibt. Die von Petry registrierte Domain "dieblauen.de" sei den vom Verlag für Studienliteratur genutzten Domains "dieblauen.info" und "die-blauen.info" sehr ähnlich, sagte eine Verlagssprecherin dem Magazin in der aktuellen Ausgabe.

    Verlag die Rechtslage

    Internetnutzer, die auf die Seiten des Verlages gelangen wollten, könnten in diesem Fall leicht auf "dieblauen.de" landen.

    "Sofern diese Domain für eine politische Partei aus dem rechtspopulistischen Spektrum genutzt würde, wäre uns das unangenehm. Daher werden wir die Rechtslage gründlich prüfen und die weitere Entwicklung genau beobachten." Sprecherin des Nomos-Verlags im Focus

    Die bisherige AfD-Vorsitzende Petry war am Freitag aus der Partei getreten. Sie hatte zuletzt bestätigt, die Internetadresse "dieblauen.de" angemeldet zu haben. Eine Partei stecke aber nicht dahinter. Schon

    Auch Luckes "Alfa" ging nicht

    AfD-Gründer Bernd Lucke hatte nach seinem AfD-Austritt eine neue Partei gegründet - zunächst unter dem Namen Alfa. Einen Rechtsstreit um das Kürzel hatte die Partei gegen den Verein "Aktion Lebensrecht für Alle" verloren, der sich ebenfalls Alfa abkürzt. Danach benannte sich die Partei in Liberal-Konservative Reformer um.