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Göring-Eckardt fordert Aktionsplan gegen Hitzeschäden | BR24

© dpa-Bildfunk

Feuerwehr wässert Start- und Landebahn in Hannover

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    Göring-Eckardt fordert Aktionsplan gegen Hitzeschäden

    Angesichts der Hitzewelle mit Ernteausfällen, Waldbränden und Straßenschäden fordert Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt die Bundesregierung zum Handeln auf. Sie verlangt vor allem mittel- und langfristige Maßnahmen gegen den Klimawandel.

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    Der Deutschen Presse-Agentur sagte Katrin Göring-Eckardt, wenn sich Vertreter von Bund und Ländern am Dienstag zusammensetzen, um über die Dürreschäden zu beraten, müsse die Regierung einen Aktionsplan vorlegen. Darin solle etwa festgeschrieben werden, dass Deutschland in den nächsten 20 Jahren aus der Massentierhaltung aussteigt. Göring-Eckhart erklärte, je radikaler die Krise werde, desto radikaler müssten die Antworten ausfallen.

    Landwirtschaft in der Verantwortung

    Die industrielle Landwirtschaft sei mitverantwortlich für die Klimakrise. Daher sei es ein Skandal, wenn etwa der Bauernverband noch immer fordere, dass die Landwirtschaft von den Vorschriften einer fortschrittlichen Klimapolitik ausgenommen wird. 

    Zucht robusterer Pflanzen

    Die Zucht widerstandsfähiger Pflanzen hält Göring-Eckardt ebenfalls für notwendig. Manche Sorten könnten der Klimakrise und dem Trockenstress besser trotzen als andere – und bräuchten, weil sie robuster sind, auch weniger Pestizide, so die Grünen-Fraktionschefin.

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