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Vorwürfe wegen des Dieselskandals

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Opel Bericht nach unter Manipulationsverdacht

Nun hat auch Opel der Diesel-Skandal erreicht. Das Kraftfahrtbundesamt hat der "Bild am Sonntag" zufolge Hinweise gefunden, dass bei drei Modellen der Euro-6-Norm die Abgasnachbehandlung während der Fahrt komplett abgeschaltet wird.

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Opel sei letzte Woche über den Manipulationsverdacht informiert worden und habe zwei Wochen Zeit bekommen, Stellung zu nehmen. Dem Blatt zufolge überschreiten die verdächtigen Autos den Grenzwert für Stickoxide um mehr als das Zehnfache. Die Rede ist von weltweit 60.000 Dieselfahrzeugen der Modelle Cascada, Insignia und Zafira mit der EURO6-Abgasnorm. Davon sollen10.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen sein. Vom Diesel-Skandal war Opel bisher noch nicht betroffen.

Keine Bestätigung von Opel und KBA

Opel liegt nach eigener Auskunft kein Bescheid des Kraftfahrtbundesamtes vor. Offene Verfahren, die vor mehr als zwei Jahren begonnen hätten, könne man nicht kommentieren, ergänzte ein Firmensprecher. Vom Kraftfahrtbundesamt gab es noch keine Stellungnahme. Dagegen hat ein Sprecher des Bundesverkehrsministerium bestätigt, dass es bei Opel eine amtliche Anhörung gab aufgrund dreier Modelle mit EURO6-Norm. Ob es sich dabei um die oben genannten Fahrzeugreihen handelt, beziehungsweise was bei der Anhörung herauskam, ließ der Sprecher allerdings offen.