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Montag, 16.04.: Das war der Tag | BR24

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Symbolbild: Das war der Tag

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    Montag, 16.04.: Das war der Tag

    OPCW-Ermittler erst am Mittwoch in Duma +++ Keine Einigung bei Tarifverhandlungen in Sicht +++ London und Washington werfen Russland Cyberattacke vor +++ Berichte über Weinstein erhalten Pulitzer-Preis +++ Monika Gruber bekommt Dialektpreis Bayern

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    Mehr als eine Woche nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff von Duma sind immer noch keine unabhängigen Ermittler vor Ort. Wie es inzwischen aus Moskau heißt, werden die Experten allerdings am Mittwoch nach Duma gelassen. Währenddessen werden die Bemühungen für eine politische Lösung im Syrien-Konflikt verstärkt. Die Außenminister der EU-Länder haben die Beteiligten aufgerufen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

    Bund, Kommunen und Gewerkschaften ringen weiter um einen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Von dem anfänglichen Optimismus war am Montag nichts mehr zu spüren. Die Verhandlungen gerieten ins Stocken und sind am Abend erneut ohne Ergebnis unterbrochen worden. In der Nacht sollen die Arbeitsgruppen nun weiter an einer Lösung feilen.

    Die USA und Großbritannien haben neue Vorwürfe an die Adresse Russlands gerichtet. Sie werfen Moskau eine großflächige Cyberattacke vor. Von einem bösartigen Angriff gegen staatliche und private Organisationen ist die Rede. In der gemeinsamen Erklärung des Nationalen Cyber-Sicherheitszentrums von Großbritannien, der US-Bundespolizei FBI und des US-Heimatschutzministeriums heißt es, Hauptziele der Cyberangriffe seien Router, Switches und Firewalls gewesen.

    In New York sind die Pulitzer-Preisträger bekanntgegeben worden. Die drei Journalisten, die die Affäre um Filmproduzent Weinstein aufgedeckt haben, gehören zu denjenigen, die ausgezeichnet werden. Von Seiten der Jury hieß es, die drei hätten mit explosivem, wirkungsvollen Journalismus Sexualtäter enthüllt und darüber hinaus die Me-Too-Bewegung losgetreten. Die Pulitzerpreise gelten als die höchste Auszeichnung der Medienbranche.

    Die Kabarettistin Monika Gruber ist mit dem Dialektpreis Bayern 2018 ausgezeichnet worden. In der Münchner Allerheiligen-Hofkirche bekam sie am Abend den dieses Jahr neu geschaffenen Sonderpreis des Ministerpräsidenten. Dieser lobte die besonderen Verdienste der 46-Jährigen für die Dialektpflege.