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Symbolbild: Umgestürzte Bäume in Würzburg

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Sturm Friederike: Umgestürzte Bäume und knapp 100 Einsätze

Umgestürzte Bäume gab es im ganzen nördlichen Unterfranken. Aber das Wichtigste bei der Sturmbilanz ist: Niemand ist verletzt worden. Knapp 100 Mal mussten vor allem Feuerwehrleute ausrücken, um Äste oder Bäume wegzuräumen.

Über dieses Thema berichtete Regionalnachrichten aus Mainfranken am .

In der Rhön haben ein paar umgestürzte Bäume Straßen kurzzeitig blockiert. Der Fahrer eines Klein-Lkw mit Anhänger musste an der Grenzwaldbrücke bei Bad Brückenau auf der A7 auf dem Standstreifen sein Fahrzeug abstellen. Durch eine Windböe kippte sein Fahrzeug um. Auch Fahrgäste auf der Zugstrecke zwischen Schweinfurt und Suhl hatten Pech. Zwischen Ebenhausen und Münnerstadt war ein Baum in den Gleisbereich gefallen. Die Strecke musste an dieser Stelle für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Straße nach Gailbach gesperrt

Die Aschaffenburger Straße nach Gailbach ist ab der Einmündung Reiterweg komplett gesperrt. Das teilte die Stadt Aschaffenburg am späten Donnerstagnachmittag mit. Grund: Wegen des Sturms drohen einige Bäume umzufallen. Gailbach ist derzeit nur über Haibach, Findbergstraße, Maihohle oder die Dörrmorsbacher Straße erreichbar. Die Sperrung wird voraussichtlich auch heute noch bestehen bleiben, da die Bäume erst mit einem Hubsteiger von der Straße weggezogen werden müssen.

Schulen beendeten Unterricht früher

Nach der Unwetterwarnung hatten das Schulzentrum in Bad Brückenau (mit dem Franz-Miltenberger Gymnasium und der Staatlichen Realschule) und die Volksschule Wildflecken (mit der Grund- und Mittelschule) entschieden, nach der vierten Stunde den Unterricht zu beenden.

Bahnverkehr läuft wieder an

Aus Sicherheitsgründen fuhren deutschlandweit ab Donnerstagnachmittag keine Züge des Fernverkehrs mehr. Ausgenommen seien einzelne internationale Verbindungen. Aufgrund der massiven Auswirkungen des Orkans sei auch heute noch mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen, so die Deutsche Bahn weiter.