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Nach Unglück: Teil der Schraudenbach-Brücke wieder geöffnet | BR24

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Schraudenbachbrücke an der A7

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    Nach Unglück: Teil der Schraudenbach-Brücke wieder geöffnet

    Im Juni 2016 hatte sich bei Bauarbeiten an der Schraudenbach-Brücke an der A7 im Landkreis Schweinfurt ein tragisches Unglück mit einem Toten ereignet. Nun ist der Südteil der Brücke fertig. Ab heute soll dort der Verkehr rollen.

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    Bis der gesamte Verkehr über die neue Südbrücke rollen kann, wird es laut Autobahndirektion Nordbayern voraussichtlich bis Donnerstag dauern. Solange müssen Auto- und Lkw-Fahrer mit kurzzeitigen Behinderungen und Teilsperrungen rechnen. Ab heute soll der Verkehr in Richtung Fulda bereits über die neue Südbrücke geleitet werden.

    Tragischer Unfall im Juni 2016

    An der Süd-Brückenbaustelle hatte sich im Juni 2016 ein  tragisches Unglück mit einem Toten und 14 zum Teil lebensgefährlich verletzten Bauarbeitern ereignet. Bei den Betonierungsarbeiten für eine weiteres Brückensegment war das nötige Traggerüst eingestürzt. Ein 38 Jahre alter Bauarbeiter aus Kroatien starb.

    Ein Gutachten ergab in diesem Jahr: Dieses Gerüst war für sogenannte Horizontalsteifigkeit nicht ausreichend stark ausgelegt. Erst im Frühjahr 2017 wurden die  Brückenbauarbeiten fortgesetzt. Bis voraussichtlich Ende 2018 wird der Verkehr in Nord-und Südrichtung der A7 weiter auf der neuen Brücke laufen. Die bislang genutzte Nordbrücke wird ebenfalls abgerissen und neu gebaut.

    Schraudenbach-Brücke bald sechsspurig

    Bis Ende nächsten Jahres soll auch die Nordbrücke fertig sein. Die beiden Brücken werden dann so ausgelegt sein, dass sich sechsspurigen Verkehr aufnehmen könnten.

    Durch das Unglück verzögerten sich die Bauarbeiten um rund ein Jahr. Das gesamte 50 Jahre alte Brückenbauwerk muss abgerissen werden, weil es dem heutigen Verkehr langfristig nicht mehr standhalten würde.