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Münchner Mieter randaliert und erhält Kündigung | BR24

© picture-alliance/dpa

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    Münchner Mieter randaliert und erhält Kündigung

    Einem Mieter, der nach einem Streit mit seiner Freundin Nachbarn massiv beleidigt und bedroht, darf die Wohnung gekündigt werden. Auch ohne Abmahnung, wie das Amtsgericht München in einem Fall entschieden hat. Von Anton Rauch

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    Ein Mieter streitet sich mit seiner Freundin und bedroht anschließend die Nachbarn. Dann wird ihm gekündigt. So passiert im August letzten Jahres in einer Sozialwohnung im Münchner Norden. Der Fall landet vor dem Amtsgericht München, demzufolge die Kündigung rechtens war. 

    Frau läutet bei den Nachbarn sturm

    Beim Streit hat der Mann die Frau geschlagen, Einrichtungsgegenstände zertrümmert und sie so laut beschimpft, dass es auch die Nachbarn hörten. Die Frau flüchtete aus der Wohnung und läutete bei den Nachbarn sturm.

    Ein Nachbar forderte vom Wüterich, er solle sofort mit den Beschimpfungen aufhören. Der Mann antwortete mit groben Ausdrücken. Der Nachbar sei ein Feigling, solle sofort rauskommen. Dann werde er ihn umbringen. Der Mann bestritt das vor Gericht.

    Andere Bewohner schützen

    Schließlich rückte die Polizei an und fand in der Wohnung des aggressiven Mannes eine Axt, ein Kampfmesser und andere gefährliche Gegenstände. Die zuständige Richterin gab der Vermieterin mit ihrer Kündigung recht. Ein Vermieter müsse die Möglichkeit haben, das Mietverhältnis mit einem derart störenden Mieter durch eine sofortige Kündigung zu beenden. Auch zum Schutz anderer Bewohner.