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Kissinger Sommer startet "in die Moderne" | BR24

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    Kissinger Sommer startet "in die Moderne"

    Im Bad Kissinger Regentenbau wird am Abend der 33. Kissinger Sommer eröffnet. Das Klassikfestival steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema "1918 – Aufbruch in die Moderne" und spiegelt damit künstlerische und politische Umwälzungen wieder.

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    Intendant Tilman Schlömp hat ein Programm zusammengestellt, das den Geist dieser Zeit wieder aufleben lässt.

    Insgesamt stehen bis zum 15. Juli rund 60 Konzerte und Veranstaltungen auf dem Programm. Dabei geben sich große Stars ebenso die Ehre wie junge Toptalente der Klassikszene. Unter anderem sind die Pianisten Arcadi Volodos, Grigory Sokolov, Igor Levit oder Kathia Buniatishvili, die Geiger Arabella Steinbacher und Daniel Hope, der Tenor Joseph Calleja und Schlagzeuger Martin Grubinger mit von der Partie.

    BR-Symphonieorchester und Musik aus dem Baltikum

    Große Orchesterkonzerte geben unter anderem die Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, das Münchner Rundfunkorchester und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zu Gast ist außerdem das Baltic Sea Philharmonic. Passend zum Schwerpunktthema wirft das Festival in diesem Jahr nämlich ein Schlaglicht auf Musik aus den baltischen Staaten: Estland, Lettland und Litauen erklärten 1918 ihre Unabhängigkeit von Russland.

    Liederwerkstatt und Klavierkonzert-Reihe

    Unter dem Titel "Zukunftslabor" bindet das Festival auch die Jugend mit ein. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kommt beispielsweise mit dem Musiktheaterstück "Parade" wieder ein Stück mit Bad Kissinger Schülern auf die Bühne des Kurtheaters. Auf dem Programm steht zudem einmal mehr die Liederwerkstatt, in der eigens dafür komponierte Werke uraufgeführt werden. Neu ist die Klavierkonzert-Reihe "Schwarzweiß" – ein kleines Festival im Festival.