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Bildrechte: Sven Hoppe/dpa

Ministerpräsident Markus Söder, seine Frau Karin Baumüller-Söder und Marcel Huber, Leiter der Staatskanzlei, kommen in die bayerische Staatskanzlei

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    Karin, die Dritte - die Frau an Söders Seite

    Eines ändert sich nicht in Bayern unter einem Ministerpräsidenten Markus Söder. Der Vorname der First Lady bleibt Karin. Nach Karin Stoiber und Karin Seehofer ist nun Karin Baumüller-Söder Bayerns neue First Lady.

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    Karin Baumüller-Söder war schon einmal für ein paar Stunden First Lady. 2016 war das, beim Fasching in Veitshöchheim. Markus Söder verkleidete sich damals als Edmund Stoiber, seine Frau Karin ging als Karin Stoiber.

    Marge Simpson und Punkerin

    Sie begleitet ihren Mann nicht oft in der Öffentlichkeit, beim Fasching in Veitshöchheim ist sie aber immer mit dabei und immer in der passenden Verkleidung: mal als Marge Simpson, mal als Inderin, mal als Punkerin. Im echten Leben ist Karin Baumüller-Söder Diplom-Kauffrau und Gesellschafterin im Familienunternehmen, der Baumüller-Gruppe. Dort arbeitet sie auch mit, in Teilzeit. Ihre Rolle definiert sie so:

    "Ich bin diejenige, die zuhause ist. Ich bin berufstätig und führe mit meinem Bruder ein Unternehmen und das mit Leidenschaft. Ich bin leidenschaftliche Mama." Karin Baumüller-Söder

    Sie habe ihrem Mann schon immer den Rücken frei gehalten, sagt sie. Ihr Mann dürfe und müsse für die Politik leben, sonst wäre er heute nicht da, wo er ist.

    Unternehmertochter und Gesellschafterin

    Das Ehepaar Söder hat drei schulpflichtige Kinder. In einem Fragebogen einer Zeitung anlässlich seines 50. Geburtstags schreibt Markus Söder über seine Frau:

    "Meine Frau Karin ist seit 17 Jahren meine engste Begleiterin und eine wundervolle Mutter. Ich bin dankbar, dass sie unsere Kinder so großartig erzieht." Karin Baumüller-Söder

    Diplom-Kauffrau, Mutter und First Lady

    Wenn Markus Söder über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spricht, fällt schon mal ein Satz wie: "Ich kenne das ja von meiner Frau." Mehr gibt aber auch Söder, der sich gerne medial inszeniert, nicht von seiner Familie preis. Aus dem Umfeld ist zu hören, dass Söders Frau zurückhaltend bleiben will als First Lady. Home-Storys sind aus dem Hause Söder weiter nicht zu erwarten.

    Neben Edmund Stoiber auf der Ehrentribüne

    An Markus Söders großem Tag, seiner Wahl zum Ministerpräsidenten, begleitete Karin Baumüller-Söder ihren Mann mit in den Landtag, freundlich und geduldig lächelnd. Über ihre neue Rolle als Ehefrau des Ministerpräsidenten schien sie sich noch wenig Gedanken gemacht zu haben:

    "Was es für mich bedeutet, ich muss mich erst in dieses Amt reinleben. Werde bestimmt soziale Projekte unterstützen, aber da werde ich mir erst mal Rat holen." Karin Baumüller-Söder

    Als Unternehmerin sei sie sich ihrer sozialen Verantwortung immer bewusst gewesen, fügte sie hinzu. Bei solchen Auftritten wirkt Karin Baumüller-Söder durchaus selbstbewusst, ihr Lachen für die Kameras routiniert. Sie wirkt aber nicht wie eine Frau, die ins Rampenlicht drängt und die öffentliche Aufmerksamkeit genießt.

    Spitze von Horst Seehofer

    Bei Söders 50. Geburtstagsfeier vor einem Jahr, so wird erzählt, richtete Horst Seehofer in seine Rede das Wort an Karin Baumüller-Söder:

    "Sie müssen einiges aushalten." Horst Seehofer

    Seehofer sagte weiter: "Ich bilde mir ein, dass ich den Markus besonders gut kenne, und deshalb haben Sie heute eine besondere Anerkennung verdient." Er wisse, dass sie einiges aushalte. So zitiert es die Süddeutsche Zeitung. Innerparteiliche Sticheleien dürfte die neue First Lady also hinreichend kennen.

    Karin Stoiber und Karin Seehofer

    Karin, die Dritte, wie wird sie ihre Aufgabe wahrnehmen? Noch lässt sich darüber nur spekulieren. Ihre Vorgängerinnen, die ebenfalls den Vornamen Karin trugen, interpretierten das Amt sehr unterschiedlich. Beide engagierten sich in sozialen Projekten. Karin Stoiber war öffentlich sehr präsent und galt vielen als die sympathische Landesmutter. Karin Seehofer war zurückhaltender in der Öffentlichkeit, sie punktete bei vielen Menschen mit ihrer bodenständigen Art.