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Erweiterung Grenzmuseum Mödlareuth verzögert sich erneut | BR24

© picture-alliance/dpa

Besucher auf dem Museumsgelände in Mödlareuth

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    Erweiterung Grenzmuseum Mödlareuth verzögert sich erneut

    Die seit neun Jahren versprochene Erweiterung des bundesweit einzigartigen Grenzmuseums in Mödlareuth verzögert sich erneut. Gleichzeitig will der Bund seine finanzielle Beteiligung aufstocken.

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    Ein weiteres Mal verzögert sich der Ausbau des Grenzmuseums in Mödlareuth. Das wurde am Donnerstag (26.07.2018) bei einem Ortstermin klar. Der für dieses Jahr geplante Architektenwettbewerb muss auf 2019 verschoben werden, deshalb könnte mit dem Bau frühestens 2021 begonnen werden, hieß es bei dem gemeinsamen Treffen des Hofer Landrats Oliver Bär (CSU) mit der Kulturstaatsministerin des Bundes Monika Grütters (CDU).

    Bund stockt Finanzierung für Mödlareuth auf

    Es gab aber auch positive Neuigkeiten: Die Bundesregierung zahlt 5,6 Millionen Euro für den Ausbau des bundesweit einzigartigen Grenzmuseums. Das ist fast die Hälfte der geschätzten Gesamtkosten von zwölf Millionen Euro. An der Finanzierung beteiligen sich auch Bayern und Thüringen. Und auch den Zuschuss für die laufenden Betriebskosten will die Bundesregierung erhöhen und sich nach der Erweiterung jährlich mit 150.000 Euro beteiligen, so Kulturstaatsministerin Grütters beim Ortstermin in Mödlareuth.

    Seehofer hat Museumserweiterung bereits im Jahr 2009 versprochen

    Das Museum in dem ehemals geteilten Dorf nördlich von Hof stößt auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall nach wie vor auf steigendes Interesse: Jährlich kommen rund 80.000 Besucher aus der ganzen Welt in das 40-Einwohner-Dorf. Bei der Gedenkfeier 2009 hatte der damalige Ministerpräsident Seehofer (CSU) eine Erweiterung in Aussicht gestellt. Seitdem werden die Planungen zwischen den verschiedenen Landes- und Bundesbehörden immer wieder neu diskutiert und überarbeitet.