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Brandstifter nach Feuer im Schützenhaus von Kahl vor Gericht | BR24

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    Brandstifter nach Feuer im Schützenhaus von Kahl vor Gericht

    Im Dezember 2017 brannte das Vereinsheim des Schützenverein Kahl am Main bis auf die Grundmauern nieder. Für die 130 Mitglieder des Vereins ein harter Schlag. Heute wird dem mutmaßlichen Brandstifter der Prozess gemacht.

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    Verhandelt wird vor der Großen Strafkammer des Aschaffenburger Landgerichts. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann, der aktuell im Bezirkskrankenhaus in Lohr am Main untergebracht ist, versuchten Diebstahl mit Waffen und Brandstiftung vor.

    Sachschaden: 1,6 Millionen Euro

    Der 24-jährige soll in das Vereinsheim eingebrochen sein, um sich dort eine Waffe zu besorgen, sagt die Staatsanwaltschaft. Mit der habe er sich das Leben nehmen wollen. Weil er aber nicht an die gut gesicherten Waffen herankam, habe er ein Feuer gelegt. Sachschaden: Rund 1,6 Millionen Euro.

    Neubeginn im September?

    Viel Herzblut hatten die Schützen in ihr rund 60 Jahre altes Vereinsheim samt Schießständen gesteckt. Kleiner Hoffnungsschimmer: Im September könnte der Spatenstich für den Neubau sein.