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#BR24Zeitreise: Schröder ärgert Stoiber im Nockherberg-Singspiel | BR24

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Gerhard Schröder und Edmund Stoiber wird nicht das beste Verhältnis nachgesagt. Das Singspiel machte das 2005 umso unterhaltsamer. Andre Hartmann gab den Bundeskanzler und der bayerische Ministerpräsident wurde von Michael Lerchenberg gespielt.

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#BR24Zeitreise: Schröder ärgert Stoiber im Nockherberg-Singspiel

Gerhard Schröder und Edmund Stoiber wird nicht das beste Verhältnis nachgesagt. Das Singspiel machte das 2005 umso unterhaltsamer. Andre Hartmann gab den Bundeskanzler und der bayerische Ministerpräsident wurde von Michael Lerchenberg gespielt.

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  • BR24 Redaktion

Der Starkbieranstich 2005 war bereits der zweite, bei dem Bruno Jonas die Bußpredigt hielt. Jonas war der erste Fastenprediger, der sich seine Rede selber schrieb. Zuvor hatte stets Hannes Burger die Reden verfasst.

"Zaghaft die kaltblütigen Reformen abgewürgt"

Als Highlight gilt aber das Singspiel, "Tatort Nockherberg". Der Starnberger Kabarettist Andre Hartmann spielte Gerhard Schröder, damals noch Bundeskanzler. Und Michael Lerchenberg gab das Edmund Stoiber-Double.

Dass Stoiber in seiner Zeit als Ministerpräsident und CSU-Chef gerne mal den ein oder anderen Satz verdrehte, nahmen die Singspielautoren dankend auf. Etwa wenn Stoiber Schröder vorwirft, "zaghaft die kaltblütigen Reformen" abzuwürgen.

Der Singspiel-Schröder wiederum macht keinen Hehl aus seiner Schadenfreude und gesteht: "Weißt Du Eddie, ich häng gar nicht so am Job. Ich mach den weil dich das ärgert."

Letzte Starkbieranstich zur Amtszeit Schröders

Aber auch damit war es bald vorbei. Die SPD verlor die Bundestagswahl im September und die Kanzlerin heißt seit dem Angela Merkel. Edmund Stoiber erlebte als Ministerpräsident immerhin noch zwei weitere Starkbieranstiche.