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© Manfred Kapfer / ADSB
Bildrechte: Manfred Kapfer / ADSB

Auf der A3 bei Ruhstorf ist ein Lkw ausgebrannt

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    Aufräumarbeiten nach Lkw-Brand auf A3 fast abgeschlossen

    Die Folgearbeiten nach dem Lastwagen-Brand auf der A3 bei Ruhstorf (Lkr. Passau) gehen langsam zu Ende. An der Unfallstelle musste Erdreich abgetragen werden. Es war voller Löschwasser und Chemikalien.

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    Nach dem Brand eines mit 13 Tonnen Unkrautvernichtungsmittel und fast 850 Kilogramm Farbsprühdosen beladenen Sattelzugs gestern Abend auf der A3 haben sich die Folgearbeiten bis in den heutigen Nachmittag hingezogen.

    Kontaminiertes Erdreich wurde abgetragen

    Nachdem Experten des Wasserwirtschaftsamts die Lage vor Ort begutachtet hatten, musste Erdreich im Bereich der Unfallstelle abgetragen werden, in das die Mischung aus Löschwasser und Chemikalien geflossen war. Es wurde anschließend in Container verladen.

    Außerdem waren Reinigungsarbeiten in der Kanalisation nötig. Rohre wurden gespült und abgesaugt, auch um zu verhindern, dass gefährliche Dämpfe entstehen.

    Verkehrsbehinderungen dauern an

    Nach derzeitigem Stand dauern die Arbeiten laut Polizei noch bis gegen 18.00 Uhr. Bis dahin bleibt der rechte Fahrstreifen der A3 in Richtung Österreich gesperrt. Der Verkehr wird auf der linken Spur an der Brandstelle vorbeigeführt. Vermutlich wird aber auch in der Nacht eine Geschwindigkeitsbegrenzung gelten. Morgen dann werden Bankett und Entwässerung noch einmal überprüft.

    Herausforderung für die Feuerwehr

    Gestern Abend hatte sich ein Reifen am Auflieger des rumänischen Sattelzugs festgefahren und war dann in Brand geraten. Kurz danach griffen die Flammen auf den Auflieger über, der letztlich komplett ausbrannte. Dadurch wurde der Fahrbahnbelag der A3 oberflächlich beschädigt. Die Feuerwehren hatten darüber hinaus zum einen mit dem austretenden Gefahrgut zu kämpfen sowie zum anderen mit dem Problem, dass das Löschwasser sich bei extremer Kälte in Blitzeis verwandelte. Ohne die Umweltschäden wurde der Sachschaden von der Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt.