Unternehmen - Technik


110

UKW-Frequenzen der BR-Radioprogramme

Stand: 10.04.2018

Bezirke und Frequenzen | Bild: BR

Der Bayerische Rundfunk betreibt seit Jahrzehnten sein eigenes Sendernetz und verfügt dafür über eigene technische Anlagen und Infrastruktur: 200 analoge UKW-Sender stehen an 41 Senderstandorten und verbreiten in Bayern die fünf UKW-Programme des BR jeweils auf einer eigenen UKW-Frequenz. Ausstrahlung und Empfang sind - abgesehen von physikalisch bedingten Überreichweiten - auf bayerisches Territorium beschränkt.

In Europa wird das Band II im Bereich der Ultrakurzwellen von 87,5 bis 108 MHz für UKW-Radio verwendet. UKW-Wellen breiten sich quasi-optisch aus und haben eine ähnliche Reichweite wie Licht.

Häufig genügt schon eine Wurfantenne am Radio für einen guten Empfang. Manchmal muss man allerdings einen geeigneten Aufstellort für das Radio suchen, denn nicht überall ist ein ungestörter Empfang möglich. Besser sind Teleskopantennen, die auf eine optimale Länge (ca. 75 cm) ausgezogen werden und in eine Vorzugsrichtung geschwenkt werden können. Alternativ liefert eine Dachantenne, die auf einen nahe gelegenen Sender gerichtet ist, die besten Empfangsresultate. Alle BR-Sender übertragen UKW-Programme in horizontaler Polarisation, entsprechend sollte eine Dachantenne auch horizontal ausgerichtet sein.

Konkurrenz bekommt UKW zunehmend durch Digitalradio DAB+. Denn immer mehr Hörinnen und Hörer nutzen in Bayern inzwischen den Digitalempfang aufgrund der größeren Programmvielfalt in digitaler Empfangsqualität. So sind unter anderem die BR-Digitalwellen BR-Heimat, Bayern plus und die Jugendwelle Puls nur mit einem digitalen Empfangsgerät zu empfangen.


110