Bayern 2 - radioWissen


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Gewaltloser Kämpfer für die Rechte des Menschen

Von: Mira Alexandra Schnoor

Stand: 09.12.2013 | Archiv

Geschichte / Ethik und Philosophie / Soziale und politische BildungHS, RS

Es war der frühe Abend des 4. April 1968, als eine Kugel das Leben jenes Mannes beendete, der wie nur wenige Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts als Repräsentant einer friedlichen Rassenintegrationspolitik weltweiten Respekt genoss: Martin Luther King.

Obwohl bereits Thomas Jefferson 1776 in der Unabhängigkeitserklärung die Gleichheit der Menschen propagierte, blieb sie vielen nachfolgenden Generationen amerikanischer Bürgerinnen und Bürgern versagt. So musste auch Rosa Parks 1955 feststellen, dass ihre Weigerung, ihren Sitzplatz im Bus einem Weißen zu überlassen, Verurteilung und Inhaftierung nach sich zog. Dieses Ereignis sollte aber zum Fanal einer neuen Bürgerrechtsbewegung werden, die untrennbar an die Person Martin Luther Kings gekoppelt war. Obwohl der Busstreik von Montgomery für Rosa Parks und auch für die afroamerikanische Bevölkerung schließlich erfolgreich verlaufen ist, sollten noch viele Rückschläge folgen. Letztendlich traf es auch Martin Luther King selbst, da er immer mehr zur Symbolfigur einer kritisch-freiheitlichen Gesinnung wurde und so auch verstärkt die Gegnerschaft der herrschenden weißen Klasse heraufbeschwor. Der Beitrag schildert den Aufstieg M. L. Kings und wirft gleichzeitig auch ein Schlaglicht auf die Gesellschaft in den USA der 1960er Jahre, wobei deutlich wird, dass der Mord zwar das Leben von M. L. King zu zerstören vermochte, seine Ideen aber keineswegs.


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